Polycarbonate (PC) überzeugen durch eine sehr hohe Festigkeit. Obwohl das Material auch im 3D Druck bereits verwendet wird, greifen Hobbyanwender dennoch hauptsächlich zu PLA und ABS. Das könnte sich zukünftig jedoch ändern.
Das synthetische Polymere Polycarbonate (PC) ist im reinen Zustand klar, kann aber in jeder Farbe eigefärbt werden. Polycarbonate ist besonders stabil und benötigt hat dadurch auch einen (relativ) höheren Schmelzpunkt als andere im 3D Druck verwendete Kunststoffe. Im Vergleich zu PLA benötigt PC auch länger zum verflüssigen, weshalb FDM 3D Druck mit herkömmlichen Extruder erschwert wird.
Zwar arbeiten Stratasys Geräte bereits mit dem Polycarbonate (PC-10), im Hobby-Bereich gilt es jedoch nach wie vor als Nische. Bereits letztes Jahr zeigte Richrap jedoch, dass auch in diesem Bereich mit PC gearbeitet werden kann.
Polycarbonate und MakerBot Thing-O-Matic
Auf Basis seiner Erfahrungen, experimentierte Luke und Alex von ProtoParadigm weiter und veröffentlichten im Dezember letzten Jahres einen interessanten Artikel über die Verarbeitung dieses besonders stabilen Materials (das auch bei den MacBook Modellen von Apple zum Einsatz kam).
(c) Picture & Link: ProtoParadigm via Ponoko
Geschrieben am 19 April 2012.








3D-Drucker nun bei Conrad erhältlich: Velleman 3D Drucker-Bausatz K8200
Aktien von 3D-Druck Unternehmen: Überbewertet oder Chance? (Update)
Kauft 3D Systems das schwedische Unternehmen Arcam AB?
Erster 3D-Drucker auf Amazon erhältlich
PrintrBot Simple: kleinster und günstigster 3D-Drucker von PrintrBot
3D Printer Test Kit ermöglicht Vergleich von 3D-Drucker

