Kategorie | 3D Objekte, Forschung, Medizin



Menschliches Ohr aus dem 3D Drucker – Update: Ohr aus Schaf Stammzellen erzeugt


23.02.2011: Wissenschafter der Cornell Universität, verwendeten 3D-Drucktechnologien um ein menschliches Ohr aus Silikon zu erstellen.

Die Forscher arbeiten an einem Verfahren um künftig funktionsfähige Körperteile mittels eigener “DNA-Tinte” zu erstellen und so fehlende Körperteile ersetzen zu können.

Hod Lipson, Leiter des “Computational Synthesis Laboratory” im Interview mit CNN:

Vladimir Mironov von der Medical University of South Carolina, Charleston erklärt Bioprinting:

 

Update: 23.02.2013 – Körpereigener Knorpel aus 3D-Druck Gussform

Dr. Lawrence Bonassar von der Cornell University präsentiert Fortschritte an der Arbeit beim künstlichen Ohr.

Mithilfe von 3D-Scanner und 3D-Drucker, erzeugen die Forscher eine Gussform, die im Anschluss mit einer flüssigen körpereigenen DNA Lösung gefüllt wird (siehe Tissue Engineering). Dabei wird nur wenig Gewebe entnommen und künstlich vermehrt. Das lebende Gewebe wächst dann in der vorgegebenen Form zusammen. Daraus entsteht ein künstlicher, aber körpereigener Knorpel der ohne Abwehrreaktionen in den menschlichen Körper verpflanzt werden kann.  Derzeit ist eine aufwendige und schmerzhafte Entnahme von Knorpelgewebe von einem anderen Teil des Körpers notwendig um ein künstliches Ohr formen zu können.


Das Verfahren wird nun in Tierversuchen getestet und könnte schon bald der Wiederherstellenden Medizin zur Verfügung stehen.

via PLOS ONE

 

Update: 05.05.2013 – Bionic Ear: Künstliches Ohr mit integrierter Antenne gedruckt

 

 

Update: 02.08.2013 – Künstliches Ohr aus den Stammzellen eines Schafs gedruckt 

Wissenschafter vom Massachusetts General Hospital, haben mittels Tissue Engineering ein Ohr aus den Stammzellen eines Schafs gedruckt. Als Vorlage diente dazu ein digitales Modell eines erwachsenen menschlichen Ohrs, welches mit der CAD Software SolidWorks entworfen und mittels Stereolithografie Technologie gedruckt wurde.

Daraus wurde eine Gussform erstellt, die mit einem flexiblen Titanium Draht und dem Kollagen (Bindegewebsleim) einer Kuh gefüllt und mit den Ohr Zellen eines Schafs angereichert wurde. Die Zellen verwuchsen mit dem porösen Bindegewebe und nahmen so die Form des Ohrs an. Das Ohr blieb dank der Titanium- Stütze  fest und flexibel.
Im Anschluss wurde das so erzeugte Ohr zu Testzwecken einer Maus implantiert, wo es vom Körper des Tieres 12 Wochen lang toleriert wurde.

Link: Journal of the Royal Society

prvbn




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