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Ames Laboratory und ORNL erhalten $ 5 Millionen zur Weiterentwicklung von Metallpulver für die additive Fertigung

Die amerikanischen Forschungseinrichtungen Ames Laboratory und Oak Ridge National Laboratory (ORNL) haben kürzlich $ 5 Millionen vom U.S. Energieministerium zugesprochen bekommen, um Pulver aus Metalllegierungen für die additive Fertigung zu entwickeln. 

Die Verwendung von Metalllegierungen für den 3D-Druck hinkt derzeit aufgrund fehlender Materialien und Prozessentwicklung noch hinterher. Gerade aber in diesem Bereich liegt ein enormes Potential aufgrund einer Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten.

Die Qualität und Eigenschaften des Metallpulvers ist ausschlaggebend für die Qualität der damit additiv gefertigten Teile. Allerdings ist es schwierig Pulver für Metalllegierungen mit bestimmten Spezifikationen am Markt überhaupt zu finden, wie Iver Anderson, Projektleiter und Metallurge des Ames Laboratory erklärt:

“Today, if a manufacturer went to metal powder producers with a shopping list of the alloys and powder specifications they needed for their manufacturing process, they very likely wouldn’t find what they want. The customization capabilities are just not there, and we need to get there. That is going to be the key to commercially competitive additive manufacturing processes.”

Das Projekt der beiden Forschungseinrichtungen hat eine verbesserte Produktion von Metallpulver zum Ziel. Dabei soll der Prozess der High Pressure Gas Atomization (HPGA) weiterentwickelt und Legierungen speziell angepasst für die additive Fertigung entwickelt werden. Das Oak Ridge National Laboratory wird die Materialien in 3D-Druckverfahren testen.

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