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BASF stellt neue Materialien für industrielle 3D-Druck-Anwendungen vor

Die BASF 3D Printing Solutions wird auf der AMUG Konferenz 2018 verschiedene neue Materialien für den industriellen 3D-Druck vorstellen. Gemeinsam mit dem Unternehmen Essentium Materials aus Texas wird BASF außerdem ein globales Vertriebsnetzwerk für Kunstststoff-Filamente aufbauen.

Ein Großteil der Filamente von BASF und Essentium Materials für den industriellen 3D-Druck werden nun unter dem Namen Ultrafuse vermarktet.

„Wir wollen unseren Kunden weltweit qualitativ hochwertige und leistungsfähige Materialien für das Druckverfahren Fused Filament Fabrication anbieten,“ erklärt Firat Hizal, Marketing & Sales Manager Plastic Filaments bei der BASF 3D Printing Solutions.

Ultrafuse Z

Mit Ultrafuse Z wurde beispielsweise ein spezielles, funktionelles Filament entwickelt, das auf Materialien von BASF basiert und von Essentium weiterentwickelt wurde. Angeboten wird es in der Kombination mit der FlashFuse Verarbeitungstechnologie von Essentium. Ultrafuse Z ermöglicht Bauteile mit optimalen Festigkeiten in Z-Richtung.

Im Laufe des Jahres wollen die Kooperationspartner weitere, gefüllte und schwer entflammbare Filamente auf den Markt bringen.

Niedrigschmelzendes Polyamid-6

Bei Ultrasint PA6 LM X085 handelt es sich um in neues Material für das Selektive Lasersintern (SLS). Das graue Pulver basierend auf Polyamid-6 schmilzt bei rund 193°C und lässt sich mit den meisten am Markt verfügbaren SLS-Systemen verarbeiten. Die damit hergestellten Teile zeichnen sich durch eine hohe Steifigkeit und Festigkeit aus.

„Mit diesen Eigenschaften haben vor allem Kunden in der Automobil- oder Konsumgüterindustrie nun ein PA6-basiertes Material zur Verfügung, wo heute meist nur aus verschiedenen PA11 oder PA12-Varianten gewählt werden konnte,“ erklärt Alexander Cochrane, Marketing Manager 3D-Printing Powder Bed Fusion. „Die ersten mit dem neuen Ultrasint PA6 LM hergestellten Teile überzeugen, so dass wir voraussichtlich im Spätsommer erste Kunden mit unserem Pulvermaterial beliefern können.“

UV-reaktive Materialien

Für den Bereich der Stereolithographie (SLA) und Digital Light Processing (DLP) sowie für LCD-Drucker ist seit kurzem das Photo-Resin X004M verfügbar. Das UV-raktive Material überzeugt durch hohe Bruchfestigkeit bei gleichzeitig hohem Elastizitätsmodul. Geplant sind auch weitere Entwicklungen im Bereich der Photopolymere, die in Kürze auf den Markt kommen sollen, darunter keramische Photopolymere.

Um besser auf Kundenbedürfnisse eingehen zu können, richtet die BASF 3D Printing Solutions zukünftig ihre Aktivitäten auf die Kundenbranchen Automobil, Luftfahrt, Konsumgüter sowie Medizin- und Dentaltechnik aus.

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QuelleBASF