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Epson-Tochtergesellschaft plant neue Metallrecyclinganlagen

Der Materialhersteller Epson Atmix Corporation (Atmix), eine Tochtergesellschaft des multinationalen japanischen Elektronikunternehmens Seiko Epson Corporation (Epson), hat Pläne zur Errichtung einer neuen Metallpulverfabrik vorgestellt.

Der Komplex soll bis 2025 eröffnet werden und Metallrecyclinganlagen umfassen, die es ermöglichen, Altmaterialien in brauchbare Legierungspulver mit Potenzial für den 3D-Druck umzuwandeln. Die Ankündigung von Atmix folgt auf die Ankündigung von Epson, mit einem neuen industriellen 3D-Extrusionsdrucker in den Bereich der additiven Fertigung einzusteigen. Dieser Schritt des japanischen Elektronikunternehmens, das sich ursprünglich auf 2D-Drucktechnologie spezialisiert hat, kam fünf Jahre nach der erstmaligen Ankündigung, dass sich Epson auch auf den 3D-Druck spezialisieren will.

Atmix wurde 1999 als hundertprozentige Tochtergesellschaft von Epson gegründet und stellt sowohl Magnetpulver für Stromkreisanwendungen als auch Legierungen für den Metall-Spritzguss und den 3D-Druck her. Nachdem sich Epson im Rahmen seiner Umweltvision 2050 zum Ziel gesetzt hat, sich von nicht erneuerbaren Ressourcen zu verabschieden, plant das Unternehmen nach eigenen Angaben nun, „Milliarden von Yen“ in seine Recyclingkapazitäten zu investieren.

Die wichtigste dieser Einrichtungen wird eine neue Fabrik sein, die mit einem Induktionsofen, einer Raffinieranlage und einer Gießmaschine für die Umwandlung von wiedergewonnenen Metallen in Barren ausgestattet ist. In der Praxis soll diese Einrichtung es Atmix ermöglichen, ein geschlossenes Produktionsökosystem zu schaffen, in dem die nicht mehr benötigten Pulver sowie die Abfälle und gebrauchten Formen und Matrizen von Epson und seinen Partnern recycelt werden können.

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