Home Hersteller Forscher entwickeln neue Werkstoffkombination für Titanimplantate aus dem 3D Drucker

Forscher entwickeln neue Werkstoffkombination für Titanimplantate aus dem 3D Drucker

In Singapur haben Forscher eine neue Methode für den 3D Druck von Implantaten gefunden, die noch bessere Stabilität aufweisen soll.

Die neue Werkstoffkombination wurden von Wissenschaftlern des Agency for Science, Technology and Research (Kurzform A*STAR) entwickelt. Dabei hatten die Forscher als Ziel im Hinterkopf, noch stabilere Implantate aus Titan herzustellen. Um dieses Ziel zu erreichen haben die Entwickler eine Kombination aus Titan und Tantal verwendet.

Dieser Kombination lässt sich sehr gut mittels dem SLM Verfahren 3D Drucken. Bisher war 3D Druck von Titan Implantaten nur mit einer Kombination von Titan und Aluminium möglich. Da sich aber herausgestellt hat, das Aluminium möglicherweise gesundheitsschädlich ist, musste eine neue Technik ohne den Einsatz von Aluminium entwickelt werden.

Zu Beginn der Forschung mit Tantal dachten die Entwickler, dass dieses Material nicht in Frage kommt wegen dem hohen Schmelzpunkt von über 3.000 Grad. Im weiteren Verlauf der Entwicklung hat sich aber herausgestellt, dass das Tantal gar nicht geschmolzen werden muss um verarbeitet werden zu können. Es reicht aus wenn das Titan geschmolzen wird.

These alloys are specifically designed for orthopedic applications, and even have the potential to show a type of ’shape-memory‘ after being deformed. This opens up the possibilities of printing personalized devices to improve patient care.

Möglicherweise ist genau diese Werkstoffkombination genau die richtige für die Medizin, die Entwickler des Materials gehen jedenfalls davon aus. Und es wird sicher nicht lange dauern, bis weitere Test durchgeführt werden und das Material sich beweisen oder auch nicht beweisen kann.

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