Home Materialien Lancashire3D: Recycelter Kunststoff für 3D-Druck-Filament

Lancashire3D: Recycelter Kunststoff für 3D-Druck-Filament

Der britische 3D-Druck-Dienstleister Lancashire3D hat eine neue Filament-Reihe auf den Markt gebracht, die auf Nachhaltigkeit achtet. Das Sortiment besteht aus zwei Quellen von recyceltem Kunststoff: unerwünschte Teile und Abfallfilamente/Träger. Lancashire3D erhofft sich dadurch jährlich über 165 kg Abfall zurückzugewinnen.

Lancashire3D wurde im April 2018 in Preston gegründet und bietet neben 3D-Scans auch Reverse Engineering sowie 3D-Druckdienstleistungen an. Auf der hauseigenen Farm mit 42 FFF- und SLA-3D-Druckern produziert das Unternehmen Teile für Kunden aus einer Vielzahl von Materialien, darunter ABS, PLA und Standardharz.

Das Unternehmen bietet seinen Kunden auch die Möglichkeit, langlebigere Materialien wie Kohlefaserverbundwerkstoffe und zähes Harz zu verwenden. Die Produktionskapazität reicht von kleinen bis mittleren Stückzahlen im Prototypenbau und in der Fertigung.

Das neue Ziel des Unternehmens ist nun Nachhaltigkeit. Um die Umweltbelastung zu reduzieren, stellt das Unternehmen sicher, dass 95 Prozent der Kunststoffabfälle aus der Produktion zurückgewonnen und zu nachhaltigem 3D-Druckmaterial recycelt werden. Das Recycling wird vor Ort durchgeführt, um die CO2-Bilanz weiter zu reduzieren, indem der Transport zu externen Recyclingzentren entfällt. Lancashire3D bietet 3D-Druckerzeugnisse aus einem PET-Kunststoff an, der beispielsweise zu 100 Prozent recycelt wird, während sein ABS-Kunststoff bis zu 64 Prozent recycelt wird.

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