NASA unterstützt 3D-Druck mit flüssigem Schaum für Anwendungen auf ISS Raumstation

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Die West Virginia University (WVU) in den USA hat eine Förderung der NASA für die Umsetzung eines Forschungsprojekts mit 3D-gedrucktem flüssigen Titan-Dioxid-Schaum erhalten. Potentielle Einsatzbereiche für das Material in der Raumfahrt ist der 3D-Druck von Solarzellen, Batterien und Abschirmungen.

Die WUV ist eine unter acht weiteren Universitäten die finanzielle Unterstützung von der NASA erhält, um ihr Forschungsprojekt in Verbindung mit LEO-Satelliten (Low Earth Orbit) zu testen. Zusammen mit der Universität Rom Tor Vergata wird flüssiger Schaum aus Titan-Dioxid als 3D-Druckmaterial für die Raumfahrt und den Einsatz auf der internationalen Raumstation ISS erforscht.

Dabei werden Testobjekte auf der Erde gedruckt und den Bedingungen im Low Earth Orbit ausgesetzt. Wieder zurück auf der Erde erfolgen Testverfahren zur potenziellen Abbaumechanismen durch eine Reihe von Charakterisierungsmethoden. Dies soll erste Einblicke in der Verhalten des Materials unter den Bedingungen bringen.

„Diese Daten über den Abbau des Materials werden bedeutende erste Einblicke in die Anwendbarkeit von TiO2 Schaummaterialien  für potentielle Raumfahrtanwendungen bringen bevor ihre Charakteristiken in der Schwerelosigkeit getestet werden,“ erklärt Majid Jaridi, Professor für Industrie- und Managementsystem-Technik an der WVU.