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Protolabs startet 3D-Druck von Polypropylen in Europa

Der weltweit aktive digitale Hersteller Protolabs gab in einer Pressemitteilung die Einführung seines 3D-Druck-Service mit Polypropylen in Europa bekannt.

Die Entwicklung des neuen Werkstoffs für das selektive Lasersintern ermöglicht es Konstrukteuren, Prototypen in kurzer Zeit zu entwickeln und zu testen. Außerdem erlaubt er komplexe Designs, die zuvor aus diesem Material mittels Spritzguss oder CNC-Bearbeitung nicht realisierbar waren.

Andrea Landoni, Produkt-Manager bei Protolabs in der Sparte 3D-Druck: „Polypropylen ist einer der meistverwendeten Kunststoffe, die modernen Herstellern zur Verfügung stehen, und wird in einer Vielzahl von Anwendungen eingesetzt. Bis vor kurzem konnte man nur 3D-gedruckte Polypropylen-ähnliche Werkstoffe verwenden, die diesen Kunststoff imitierten. Sie besitzen jedoch nicht genau die gleichen Eigenschaften und sind nicht so langlebig.“

Der 3D-Druck von Polypropylen erschließt außerdem eine ganze Palette an Designoptionen mit komplexen Geometrien, die vorher nicht realisierbar waren, wie Wabenstrukturen zur Gewichtsreduzierung oder organische Formen wie Innenkanäle. Wenn man früher Polypropylen verwenden wollte, war man bei seinem Design durch die Fertigungstechnologie, die einem zur Verfügung stand, eingeschränkt. Diese Beschränkung fällt jetzt.

Polypropylen für die Automobilindustrie

„Es gibt einen echten Trend hin zu mehr Kunststoff in modernen Fahrzeugen, da Hersteller zunehmend leichtere Materialien verwenden, um die Kraftstoffeffizienz zu verbessern. Polypropylen macht 32 Prozent des in einem Auto verbauten Kunststoffs aus. Der Thermoplast lässt sich leicht in jede beliebige Form bringen und besitzt eine hervorragende Langlebigkeit, Robustheit sowie Medien- und Hitzebeständigkeit“, erläutert Andrea Landoni, Produkt-Manager 3D-Druck bei Protolabs.

Als weltweit schnellster Hersteller für individuell gefertigte Prototypen und Kleinserienteile bietet Protolabs außerdem eine bedarfsorientierte Fertigung mittels Bridge-Tooling für das Spritzgießen an, während der Hersteller auf seine Formen für die Serienproduktion wartet.

Oft ist es jedoch die beste Lösung für einen Hersteller, Polypropylenteile mit dem Spritzgussverfahren oder mittels CNC-Bearbeitung herzustellen.

Da Protolabs alle drei Technologien zur Verfügung stehen, kann das Unternehmen Herstellern über den gesamten Produktentwicklungszyklus hinweg unterstützen. Vom ersten Prototypen bis hin zur Tauglichkeitsprüfung des endgültigen Designs für die Serienproduktion mithilfe der Machbarkeitsanalyse-Software, die für den Spritzguss- und den CNC-Service verfügbar ist.

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