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Ricoh 3D bringt pulverbasiertes 3D-Composite auf den Markt

Der 3D-Druck-Spezialist Ricoh 3D hat sich mit dem Hersteller von Composite-3D-Druckern Impossible Objects zusammengetan, um ein neues Sortiment an “Pulver-basierten 3D-Composite”-Materialien auf den Markt zu bringen.

Carbon Fibre PEEK und Carbon Fibre PA12 wurden sowohl für funktionales Prototyping als auch für die Kleinserienfertigung entwickelt und sind kompatibel mit der von Impossible Objects entwickelten 3D-Drucktechnologie – Composite-Based Additive Manufacturing (CBAM). Die neue Materiallinie kann für den 3D-Druck von kostengünstigen industriellen Komponenten mit hervorragendem Verhältnis von Festigkeit zu Gewicht und mechanischen Fähigkeiten, die mit denen einiger Metalle vergleichbar sind, verwendet werden.

Im Vergleich zur herkömmlichen Verbundherstellung werden mit dem CBAM-Verfahren von Impossible Objects viel stärkere Teile mit sehr wenigen geometrischen Einschränkungen zu deutlich niedrigeren Preisen als bisher möglich hergestellt. Dies ist eine besonders gute Nachricht für Luft- und Raumfahrt- und Drohnenhersteller, da feine Merkmale und flache Teile mit FDM- und FFF-Technologien aufgrund der kurzen, gehackten Faserbildung und Laminierung zwischen den Schichten bisher nicht möglich waren und Teile unter Kraft auseinanderfallen.

Bei einem pulverbasierten 3D-Verbundwerkstoff ist eine kontinuierliche Kohlefaser in langen Faserdruckbögen enthalten, die eine vollständige homogene Bedeckung der Fasern ermöglichen. Da die überschüssigen Fasern die nicht bedruckten Bereiche unterstützen, werden Probleme mit Schrumpfen, Kräuseln oder Verformen beseitigt.

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