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Sinterit verbessert Kosteneffizienz bei SLS-3D-Druckmaterial

Das polnische 3D-Druckunternehmen Sinterit, welches für eine SLS-Serie Lisa bekannt ist, gab in einer Pressemitteilung bekannt, die Kosteneffizienz bei Materialien zu verbessern.

Laut Sinterit gilt SLS-3D-Druck immer noch als ein kostspieliges Vergnügen. Aber das Unternehmen hält entgegen, dass die Desktop-Serien der SLS-3D-Drucker bei Qualität und Präzision mit Industriemaschinen mithalten können. Ein weiterer Kostenfaktor sind Materialien.

Auch da will Sinterit eine Verbesserung erreicht haben. So erklärt das Unternehmen ein Auffrischungsverhältnis seines PA12-Pulvers von 26% erreicht zu haben.

Bei der SLS-3D-Drucktechnologie ist es so, dass mit einem Laser Pulverkörner geschmolzen werden. Beim herkömmlichen SLS-Drucker gibt es ein sogenanntes “Bett”, auf dem die Walze eine dünne Pulverschicht aufträgt und anschließend entsprechend den aus einer 3D-Modelldatei geschnittenen Schichten sintert.

Es wird jedoch nicht das gesamte Pulver während des Prozesses gesintert. Nur der Teil, aus dem das Objekt besteht, wird in dieser Art verarbeitet. Der Rest dient als natürlicher Träger. Das ungesinterte Pulver kann nach Zugabe von frischem Pulver in anderen Drucken wiederverwendet werden.

Die benötigte Menge des zusätzlichen “Erfrischungspulvers” ist für die Endkosten des 3D-Drucks bei dieser Technologie verantwortlich. Umso niedriger der Anteil ist, umso besser ist der ROI. Sinterit hat diesen Anteil auf 26 Prozent gesenkt.

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