Home Materialien Trumps Handelsstreit kann 3D-Druck-Filament in den USA teurer machen

Trumps Handelsstreit kann 3D-Druck-Filament in den USA teurer machen

Im Rahmen des Handelsstreit mit China soll die USA Schutzzölle auch auf 3D-Druck-Filament erheben. Das kann den Preis für das Druckmaterial in den USA erhöhen.

Der US-Präsident Donald Trump führte im Rahmen seiner „America First“-Politik mit Verweis auf die negative US-Handelsbilanz im Strafzölle auf verschiedene Produkte ein. Das betraf anfangs Waschmaschinen, und Solaranlagen aus China, im März 2018 kamen weltweite Schutzzölle auf Stahl und Aluminium hinzu.

Trotz Gegenmaßnahmen Chinas sollen am 23. August 2018 die nächsten Maßnahmen der USA in Kraft treten. Die zugehörige Liste umfasst 279 Produkte, darunter Metalle, Chemikalien und Elektronik, die mit Strafzöllen in Höhe von 25% belastet werden.

Davon ist auch Filament betroffen, das von den meisten FDM-3D-Drucker genutzt wird. So heißt es in einem Dokument, welches die Produkte, welche unter die neuen Zölle fallen und vom Office of the United States Trade Representative veröffentlicht wurde:

Trumps Handelsstreit kann 3D-Druck-Filament in den USA teurer machen

Neben dem Filament sind auch die Rohstoffe (u.a. PLA und ABS) von den neuen Zöllen betroffen. Das bedeutet, dass US-Filament-Produzenten, welche ihre Rohstoffe aus China beziehen auch höhere Kosten haben werden.

Wie sich das genau auf den Markt auswirkt ist noch nicht bekannt, aber derzeit wird ein Großteil des Druckmaterials aus China importiert.

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