US-Startup Trimatis möchte recycelten Kunststoff zu Filament verarbeiten

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3D-Druck kann durch lokale Produktion Transportkosten und die CO2-Belastungen verringern. Ein US-amerikanisches Startup Unternehmen mit dem Namen Trimatis LLC möchte den Prozess nun noch umweltfreundlicher machen. Kunststoffabfälle sollen recycelt werden um daraus Filament für 3D-Drucker herzustellen.

Trimatis wurde von drei Studenten der Penn State Univerity in Philadelphia gegründet, Jason Lehrer, ein Absolvent im Maschinenbau, Tito E. Orjih ein Elektromechanik Student und Marietta R. Scanlon, eine Mitarbeiterin der Fakultät.

„Während meines Praktikums für Umweltschutz wurde ich Zeuge, wie viel Plastikmüll in den Straßen von Philadelphia verstreut lag“, sagte Orjih. „Wo Menschen Müll sahen, sah ich die Möglichkeit, ein Geschäft aufzubauen und der Umwelt zu helfen.“

Nach der Gründung des Unternehmens bewarben sie sich für den 2018 PennTap Inc.U Wettbewerb, ein Wettbewerb der Penn State Universität. 

Weitere Wettberbe mit Beteiligung von Trimatis

Das Startup wurde zu einem der 10 Finalisten der Great Social Enterprise Pitch erwählt, einem Wettkampf, in dem der Business-Plan eines Unternehmens bewertet wird. Sie haben es bis in den Crowdfunding Teil des Wettbewerbs geschafft.

Trimatis, LLC. Crowdfunding

„Wir planen, weiter zu wachsen, unsere Prozesse zu verbessern, zu vermarkten und Verbindungen mit Menschen zu entwickeln, die für das Unternehmen wertvoll sind“, sagte Lehrer.

„Unsere Augen sind beim offiziellen Starttag“, sagte Orjih. „Unser Ziel ist es, bis zum 31. Januar zu starten, damit wir die richtigen Schritte unternehmen, um endlich im Geschäft zu sein.“

 

Auch andere Unternehmen beschäftigen sich mit Recycling im 3D-Druck

Erst kürzlich veröffentlichte das deutsche Umweltbundesamt einen Bericht über Gesundheitsrisiken und Umweltbedrohungen im 3D-Druck. In dieser Studie beschäftigte man sich auch mit der Möglichkeit des Recyclings.

Ebenfalls gibt es auch andere Startups, die versuchen aus Kunststoffabfall Filament herzustellen. So berichteten wir im letzten Jah von dem niederländischen Unternehmen Refil. Auch 3D Brooklyn, Filabot und ReForm beschäftigen sich mit ähnlichen Modellen.

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