Home Materialien xPRO410 und xCast: Nexa3D bringt zwei neue 3D-Druckharze auf den Markt

xPRO410 und xCast: Nexa3D bringt zwei neue 3D-Druckharze auf den Markt

Der 3D-DruckerHersteller Nexa3D hat zusammen mit dem Chemieunternehmen Henkel sein neues Allzweck-Photopolymerharz xPRO410 auf den Markt gebracht. Das starre Material basiert auf dem Polymer Loctite PRO410 von Henkel und ist für den Druck auf dem 3D-Drucker NXE400 SLA von Nexa3D optimiert.

Das Unternehmen hat auch sein neues xCast Harz auf den Markt gebracht, das für die Serienproduktion von Präzisionsmodellen für den Metallfeinguss entwickelt wurde. Als schnellere und werkzeuglose Alternative zur traditionellen Modellherstellung ist xCast ebenfalls für den NXE400 optimiert und ideal für kleine und große Teile in einer Vielzahl von Branchen.

xPRO410

Nexa3D beschreibt xPRO410 als einen erschwinglichen, ultraschnellen Werkstoff, der hohe Bauteilgenauigkeit und ausgezeichnete Oberflächengüten bietet. Es richtet sich in erster Linie an 3D-Druckdienstleister, da das Material auf einem NXE400 mit einer kontinuierlichen Rate von bis zu 8L pro Stunde gedruckt werden kann. Nach der Aushärtung ist das Material in der Lage, eine Maßgenauigkeit innerhalb von 0,2 % beizubehalten und Temperaturen von bis zu 70°C zu widerstehen.

xCast

Das xCast Harz hingegen wurde mit Blick auf eine spezifische Anwendung entwickelt. Es ist als eine “wirtschaftliche und skalierbare” Alternative zur Metallherstellung gedacht, ob mit oder ohne Zusatz, und wurde speziell formuliert, um das Tauchschalen- und Küvetten-Feingießen zu erleichtern. Das Material zeichnet sich Berichten zufolge durch einen sauberen Ausbrand aus (notwendig für ausgezeichnete Oberflächengüten) und bietet einen erheblichen Produktivitätsgewinn gegenüber der traditionellen Gussproduktion, wobei die Anwender in der Lage sind, Modelle in einem Tag statt in mehreren Wochen herzustellen.

In xCast gedruckte Modelle können auch mit der Digital Twin Printing-Software des Unternehmens optimiert werden: NexaX. Insbesondere können die Prozessalgorithmen des Programms verwendet werden, um die Teileleistung und -konsistenz zu verbessern, höhere Erträge zu erzielen und den Material- und Energieverbrauch zu minimieren.

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