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Zortrax präsentiert biokompatible Harze für die Zahnmedizin

Letztes Jahr hat der polnische 3D-DruckerHersteller Zortrax erstmals mit Inkspire einen UV LCD 3D-Drucker vorgestellt. Nun stellt das Unternehmen neue Harze für den Drucker vor.

Bekannt wurde Zortrax mit einem FDM-3D-Drucker, der über Kickstarter finanziert wurde. Letztes Jahr hat das Unternehmen einen 3D-Drucker mit UV-LCD-Technologie auf den Markt gebracht. Damit können kleinere und präzise geometrisch komplexe Modelle erstellt werden. Diese eignen sich für diue Schmuckbranche sowie für den Medizinbereich.

Für den letzteren Bereich hat Zortrax nun spezielle biokompatible Harze vorgestellt, die für den Inkspire optimiert wurden.

Die neu angekündigten Harze heißen Raydent Crown & Bridge, das für den Druck temporärer Kronen und Brücken verwendet wird, und Raydent Surgical Guide für den 3D-Druck chirurgischer Hilfsmittel. Ersteres ist biokompatibel der Klasse IIa und kann bis zu 30 Tage lang mit menschlichem Gewebe in Kontakt gebracht werden. Es ist in der Farbe A2 (beige) erhältlich. Hohe Abriebfestigkeit garantiert dauerhafte glatte Oberflächen und anatomische Form während des gesamten Gebrauchs.

Raydent Surgical Guide ist für den 3D-Druck präziser chirurgischer Prothesenführungen vorgesehen. Die Biokompatibilität der Klasse I gewährleistet den vorübergehenden Kontakt mit menschlichem Gewebe. Dies ist ausreichend, um die in der modernen Zahnmedizin üblichen Verfahren durchzuführen. Chirurgische Führungen aus diesem Harz sind durchscheinend, um eine hervorragende Sichtbarkeit zu gewährleisten. Die hohe Maßgenauigkeit garantiert die präzise Platzierung von Implantaten oder die Führung von Werkzeugen, die von einem Zahnarzt verwendet werden. Aufgrund der geringen Viskosität und Wasserbeständigkeit lassen sich die 3D-gedruckten Führungen leicht waschen.

Der Zortrax Inkspire 3D-Drucker verfügt über einen Arbeitsbereich von 74 x 132 x 175 mm, eine XY-Auflösung von 50 x 50 Mikrometern und eine Mindestschichthöhe von 25 Mikrometern. Das Gerät druckt bis zu 8-mal schneller als andere 3D-Harzdrucker, die mit vergleichbaren Technologien (SLA oder DLP) arbeiten, und ist bis zu 9-mal präziser. Mit zwei neuen biokompatiblen Harzen kann Zortrax Inkspire jetzt von Prothesenlabors nicht nur beim Prototyping, sondern auch bei der Herstellung von Endprodukten verwendet werden, die für die intraorale Verwendung durch Patienten bestimmt sind.

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