Home 3D Modelle Japanisches Unternehmen MSYS bietet neuerdings 3D-Fötus-Modelle an

Japanisches Unternehmen MSYS bietet neuerdings 3D-Fötus-Modelle an

Murabeni Information Systems Co. (MSYS), ein japanisches Technologie-Unternehmen, betrat kürzlich den Markt der 3D-Fötus-Modelle. Nun ist es der Tochterfirma der Marubeni Handelsgruppe möglich, Eltern ein detailliertes 3D-Modell ihres ungeborenen Kindes zu präsentieren.

Der neueste Trend in der Welt der additiven Fertigung ist zugleich praktisch wie auch seltsam. Es handelt sich hierbei um einen relativ neuen Service: 3D-Ultraschall-Bilder von ungeborenen Babys werden in detaillierte 3D-Modelle umgewandelt und 3D-gedruckt. Es ist fast schon überraschend, wie rasant sich dieser Trend ausgebreitet hat.

Bereits im Jahr 2012 wurde dieser Service erstmals von der japanischen Medizin-3D-Druckeri Fasotec angeboten. Binnen kurzer Zeit folgte das passend benannte Unternehmen 3D Babies. Seither hat sich dieser teils fragwürdige Trend schnell durchgesetzt. Vor allem in Großbritannien nahmen viele Unternehmen diese Technologie auf, wie beispielsweise Baby:Boo.

Nun ist auch das japanische Technologie-Unternehmen MSYS in diesen Nischenmarkt eingetreten. Um genauere Ergebnisse liefern zu können, werden die von MSYS gedruckten 3D-Fötus-Modelle aus Acrylharz-Material gefertigt. Ebenso wurden Geburtshelfer sowie Gynäkologen zu Rate gezogen, um bessere und genauere Resultate bieten zu können. Das Unternehmen will mit seinem Eintritt in diesen Markt bevorstehenden Eltern eine Art Andenken bieten.

“Wir hoffen, dass ein Kind, wenn es größer geworden ist, die Gelegenheit haben wird, seine Figur mit den Eltern zu betrachten und gemeinsam mit Nostalgie in die Vergangenheit zu blicken”, kommentiert ein MSYS-Vertreter.

3D-Fötus-Modelle lassen sich im Prinzip relativ einfach herstellen. Ärzte erstellen Bilder des Fötus aus diversen Perspektiven anhand von 3D-Ultraschall-Technologie. In weiterer Folge können die werdenden Eltern entscheiden, welches dieser Bilder als 3D-Modell repliziert werden soll. Nach diesem Schritt wird diese Datei an MSYS weitergeleitet, wo diese schlussendlich in ein 3D-Modell umgewandelt und schichtweise aus Acrylharz-Material 3D-gedruckt wird.

Nach Aussage des Unternehmens sollen die Aufträge in einem Zeitraum von ein zwei bis drei Wochen fertiggestellt werden. Noch gibt es jedoch keine genauen Angaben was die Kosten eines solchen Modells betragen sollen.

Es bleibt abzuwarten, welche obskuren Trends in der 3D-Welt künftig auf uns zukommen.

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