Teilweise 3D-gedruckte Maske überlistet Gesichtserkennung des iPhone X

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Einer Sicherheitsfirma aus Vietnam soll es erstmals gelungen sein die Gesichtserkennung des iPhone X (Face ID) zu überlisten. Dafür wurde eine Maske verwendet, die zumindest teilweise 3D-gedruckt wurde.

Der Grundkörper der Maske wurde vollständig 3D-gedruckt. Die Nase wurde jedoch aus Silikon angefertigt, zudem wurden auch die Augen nicht 3D-gedruckt. An mehreren Stellen wurde das Modell mit Farbe ausgestattet. Da Apples Face ID jedoch nur Bereiche des Gesichtes scannt, war es nicht notwendig das gesamte Gesicht mit Farben auszustatten.

Wichtig für das Projekt dürfte vor allem das umfangreiche Hintergrundwissen sein, wie Face ID funktioniert. Denn Maskenbildnern aus Hollywood ist es beispielsweise nicht gelungen das Sicherheitssystem zu überlisten.

Trotzdem bezeichnet die Sicherheitsfirma den Aufwand zur Herstellung des Modells als sehr hoch. Denn es werden Scans in hoher Qualität benötigt, zudem müssen Abdrück des Gesichts angefertigt werden. In einem kurzen Videoclip wird dann auch gezeigt, dass es tatsächlich möglich ist das iPhone mit einer Maske zu entsperren.

Auch in andere Ländern wird die Sicherheit von Smartphones getestet und mögliche Sicherheitslücken geschickt ausgenutzt. Unter-anderem in den USA: Dort entsperrt die Polizei Smartphones mit 3D-gedruckten Fingerabdrücken.