Home 3D Modelle Von Verschluss bis Linse – komplett 3D gedruckte Kamera

Von Verschluss bis Linse – komplett 3D gedruckte Kamera

Eine moderne Kamera besteht aus vielen hochkomplexen Teilen und eigentlich ist es fast unmöglich eine Kamera selber zu bauen – und dabei nur 3D Druck zu verwenden. Amos Dudley hat trotzdem das Projekt gestartet und konnte am Ende tatsächlich mit seiner selbst gebauten Kamera analoge Fotoaufnahmen erstellen.

Zum Projektstart hat Amos Dudley erst eine Liste mit wichtigen Bestandteilen einer analogen Kamera gemacht, dazu zählen unter anderem der gesamte Weg und die Spulen für den analogen Film, der Verschluss (shutter), die Linse und einige andere Elemente. Alle Bauteile wurden für 3D Druck optimiert und können sich so relativ einfach 3D gedruckt werden.

A 3D printed camera body could look like anything, but I decided to optimize the design for printing speed and material usage. Most of the larger parts are designed without overhangs in one orientation, so they can be printed without supports, straight off the build platform. Separating the body into modules let me prototype each component individually. The shutter and lens are modules, and can be swapped out for different designs without reprinting the entire camera.

Gedruckt wurden alle Bauteile mit einem Formlabs Form 2 SLA 3D Drucker. Es wurden verschiedene Resine verwendet und die Bauteile wurden mit 0.075mm Toleranz gedruckt. Die Linse wurde ebenfalls so erstellt, das hatte allerdings zur Folge das sie aufwendig bearbeitet werden musste, damit sie keine Fehler in der Optik hat.

The dish is a spherical section with the same radius as the lens. It has an off-axis rotation (spun by a power drill) to make sure the center of the lens gets the same polish as the edges. The lens itself spins against the inside of the dish, joined to a motor by a spring-loaded kinematic linkage that allows the lens to move laterally and ‘float’ against the surface of the dish without losing contact. The lens and dish spinning at different speeds trace a chaotic pattern that approximates randomness. I used lapping compound as the abrasive

Und tatsächlich hat Amos Dudley es geschafft mit seiner Kamera Aufnahmen zu machen. Natürlich sind diese nicht zu vergleichen mit modernen Kameras oder des Goldenen Zeitalters der Analogaufnahmen, trotzdem erkennt man das Objekt. Man darf nicht vergessen, dass es sich hier um die erste vollständig 3D gedruckte Kamera handelt! Es gab schon eine 3D gedruckte Kamera, bei dieser war allerdings nur das Gehäuse 3D gedruckt. Außerdem wurden schon Covers für eine Panasonic GM1 3D gedruckt – nie jedoch die gesamte Kamera inklusive der Linse.

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Quelleamosdudley