2,31 Millionen Dollar Finanzierung für die Einrichtung eines medizinischen 3D-Druckzentrums in Quebec

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Die Provinzregierung von Quebec plant, fast 3 Millionen CAD ($ 2,31M) für die Einrichtung eines medizinischen 3D-Druckzentrums zu investieren, welches sowohl den wissenschaftlichen Fortschritt, als auch die Autarkie der Stadt fördern soll.

Additive Fertigungstechnologien spielen in der medizinischen Industrie eine immer wichtigere Rolle. Gemeinsam mit Bioprinting könnte es bald möglich sein, organische Materialien wie menschliches Gewebe, Haut und Organe zu drucken.

Nun hat die Provinzregierung von Quebec angekündigt, fast 3 Millionen CAD ($ 2,31M) für die Einrichtung eines medizinischen 3D-Druckzentrums zu investieren. Die Anlage wird die erste ihrer Art in der kanadischen Provinz sein und soll helfen medizinische Geräte und Technologien zu verbessern.

Ein zusätzliches Ziel ist es, die wirtschaftliche Unabhängigkeit Quebecs von den Vereinigten Staaten zu fördern, sagt François Blais, Minister von Capitale-Nationale. Die Technologie vor Ort bietet zudem viele Vorteile für Patienten, sowohl in Bezug auf Kosten als auch auf Zugänglichkeit.

Laut des Journal de Québec wird das medizinische 3D-Druckzentrum durch eine Partnerschaft zwischen dem Quebec Center of Industrial Research (CRIQ) und dem Québec-Université Laval Krankenhauszentrum (CHU) realisiert.

Denis Hardy, CEO von CRIQ, sagte, dass er optimistisch über die Technologie ist und dass das Zentrum nicht nur dem Quebec Healthcare Netzwerk mehr Autonomie geben wird, sondern eine Reihe von Möglichkeiten für wissenschaftliche Fortschritte im medizinischen Bereich eröffnen wird.

Das neue 3D-Druck Zentrum ist Teil der Forschungs- und Innovationsstrategie von Quebec, welche die Stadt zu einer der den zehn Führern von Forschung und Innovation für die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung bis 2022 machen könnte.