3D-gedrucktes Sofa aus 3.000 Plastiktüten hergestellt

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Die Stadt Amsterdam hat für eine aktuelle Ausstellung zwei Sofas aus je 3.000 Plastiktüten hergestellt. Seit letztem Monat können die Sofas in der Stadthalle (Stadhuis) besichtigt werden.

Amsterdam möchte eine nachhaltigere Stadt werden. Teil dieses Zieles ist es den Ressourcenverbrauch deutlich zu senken. Ein mögliches Konzept um dieses Ziel zu erreichen ist es, altes Plastik wieder zu verarbeiten – etwa zu Filament für 3D-Drucker. Seit mehreren Jahren gibt es dieses Konzept nun schon.

Eines der Probleme von modernen Städten ist der Müll. Amsterdam beschreibt das in etwa so: Unsere Wirtschaft ist linear: Rohmaterial wird gesammelt, aufbereitet, Produkte werden daraus hergestellt, werden verwendet und weggeworfen.

Our current economy is linear, that is, organized as a finite straight line: we collect raw materials and materials, use them in the production process and throw them away as waste or final product. That’s waste

Und das Wegwerfen wertvoller Rohstoffe soll stärker „bekämpft“  werden. Müll soll so gut wie möglich wieder aufbereitet werden und wenn Recycling nicht möglich ist umweltschonend verbrannt werden. Eine Möglichkeit zur Aufbereitung bieten 3D-gedruckte Sofas aus alten Plastiktüten. Etwa 650.000 derartige Sofas könnten aus Amsterdams Plastikmüll jedes Jahr hergestellt werden.

Wie genau der Müll zu den Sofas verarbeitet wurde ist leider nicht bekannt.