Home News Der 3Druck.com-Jahresrückblick 2014 – Teil 3 (März)

Der 3Druck.com-Jahresrückblick 2014 – Teil 3 (März)

2014 war wieder ein ereignisreiches Jahr in der Welt des 3D-Drucks und der Additiven Fertigung. In den nächsten Wochen wollen wir deshalb das Jahr nochmals Revue passieren lassen und die Highlights auf 3Druck.com präsentieren. Heute veröffentlichen wir den dritten Teil über den März 2014.

3D-Drucker, die mit Kunststoff drucken, haben den Heimbereich schon erobert. Wöchentlich werden neue Maschinen präsentiert, die sich nicht nur technisch übertreffen, sondern auch immer günstiger werden. Während sich bis vor wenigen Jahren hauptsächlich Unternehmen einen 3D-Drucker leisteten, findet man ihn heutzutage bei immer mehr Maker und andere Interessierte. Parallel entwickelt sich jedoch auch der industrielle und professionelle Bereich bei der Additiven Fertigung weiter.

Auch der Einzelhandel stellt sich um und bietet immer häufiger 3D-Drucker an. In diesem Rahmen hat zum Beispiel der Online-Händler Pearl im März einen 3D-Printing-Pen vorgestellt. Bei so einem Pen handelt es sich um eine stiftförmige Halterung mit integrierten Extruder. Damit lassen sich freihändig Modelle aus geschmolzenen ABS oder PLA aufbauen. Der 3D-Druck-Stift lässt sich für Projekte im Hobby und Kunstbereich einsetzen. Populär wurden solche Stifte durch den im letzten Jahr vorgestellten „3Doodler“.

Ein weiterer Online-Händler der in den 3D-Druck-Markt drängt ist Amazon. Während im letzten Jahr beim amerikanischen Shop eine eigene Kategorie für 3D-Drucker eingeführt wurde, wurde im März eine Partnerschaft mit der 3D-Modell-Plattform 3DLT abgeschlossen. Das Portal bietet auf Amazon 3D-Modelle an, die erst nach der Bestellung gedruckt werden und an den Kunden geschickt werden. Amazon schloss im Laufe des Jahres noch weitere Kooperationen mit anderen Dienstleistern ab (Sculpteo, Mixee Labs, Pinshape).

In den letzten Monaten kann man ebenfalls beobachten, dass immer mehr Hersteller erste Schritte im 3D-Drucken von Lebensmittel machen. Auch Startups probieren in diesem Bereich Fuß zu fassen. Stellvertretend soll hier das spanische Unternehmen „Natural Machines“ stehen, welches schon 2013 den Lebensmittel 3D-Drucker „Foodini“ vorgestellt hat und im März 2014 eine Kampagne für das Gerät bei dem Crowdfunding-Portal Kickstarter gestartet hat. Der Foodini ist nicht größer als ein Mikrowellenherd. Die Speisen werden mit Hilfe von frischen Lebensmittel hergestellt, die man in Kapseln füllt. Eine Online-Community soll dabei die Nutzer des 3D-Druckers verbinden. So sollen auch Rezepte ausgetauscht werden.

Jahresrückblick 2014

(C) Pictures: Pearl, Amazon und Natural Machines

close

Wöchentlicher 3Druck.com Newsletter

Keine News mehr versäumen: Wir liefern jeden Montag kostenlos die wichtigsten Nachrichten und Informationen zum Thema 3D-Druck in Ihr Postfach.

Wir senden keinen Spam! Mit dem Absenden des Formulars akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen.

Keine News mehr versäumen!

Wir liefern wöchentlich kostenlos die wichtigsten Nachrichten und Informationen zu dem Thema 3D-Druck in Ihr Postfach. HIER ANMELDEN.