Home Forschung & Bildung Mikronadeln aus dem 3D-Drucker für biomedizinische Anwendungen

Mikronadeln aus dem 3D-Drucker für biomedizinische Anwendungen

Mikronadeln spielen eine immer wichtigere Rolle in biomedizinischen Anwendungen, wo minimal-invasive Methoden entwickelt werden, die eine unmerkliche Gewebedurchdringung und Wirkstoffabgabe erfordern. In dem Paper “Biocompatible 3D Printed Microneedles for Transdermal, Intradermal, and Percutaneous Applications” beschäftigen sich die Autoren Khalil Moussi, Abdullah Bukhamsin, Tania Hidalgo und Jurgen Kosel mit 3D-gedruckte Mikronadeln.

Bisher wurden für Mikronadeln schon diverse Materialien wie Glas, Silizium, Glas, Kunststoffe oder Metalle verwendet. Es wurden auch zahlreiche Techniken für die Produktion ausprobiert. Die Autoren weisen darauf hin, dass sie in einigen Fällen sogar in “komplexen Mikrosystemen” verwendet wurden, obwohl sie im Allgemeinen als eigenständige Geräte verwendet werden.

Laut den Forschern ist 3D-Druck eine Option bei der Herstellung Mikronadeln, insbesondere durch die Weiterentwicklung und Einführung des SLA- und FDM-3D-Drucks und der Zwei-Photonen-Polymerisation (TPP). In den letzten Jahren haben sich bei den Verfahren die Auflösung der Objekte verbessert, somit eignet sich die Technologie noch besser für solche Anwendungen.

Die Wissenschaftler konnten durch verschiedene Tests feststellen, dass 3D-gedruckte Mikronadeln den mechanischen Anforderungen entsprachen. Eine genaue Übersicht der Tests sowie den gesamten Artikel kann direkt kostenlos online abgerufen werden.

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