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3D-gedruckter Kopf trickst Smartphone-Sperre aus

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Immer mehr Smartphones setzen bei der Passwortabfrage auf Gesichtsscanner. Das Magazin Forbes hat versucht diese Sicherheitsbarriere mit einem 3D-gedruckten Kopf zu umgehen.

Der Journalist ließ eine Kopie seines Kopfs bei einem 3D-Druck-Dienstleisters um 300 Pfund herstellen. Mit diesem Modell versuchte er fünf Smartphones zu entsperren. Neben einem Apple iPhone X testete er ein LG G7 ThinQ, ein Samsung S9, ein Samsung Note 8 sowie ein OnePlus 6.

Bei den Android-Devices hatte er mit dem 3D-gedruckten Kopf Erfolg. Die Geräte glaubten, dass es sich hierbei um den echten Menschen handelte. Während bei dem Samsung-Devices die Entsperrung erst nach mehreren Positinuierungen der Kopf-Kopie funktionierte, war es beim OnePlus 6 recht simpel. Lediglich Apples Face ID konnte der Forbes-Reporter mit dem gedruckten Kopf nicht austricksen. Apple hat schon bei der Präsentation seines Gesichtscanners erklärt, dass der IT-Konzern mit Maskenbildnern aus Hollywood zusammengearbeitet hat um solche Sicherheitsschwächen zu reduzieren.

Samsung sowie LG haben bei der Einrichtung des Gesichtsscanner darauf hingewiesen, dass es sich bei dieser Form der Entsperrung nicht 100%ig sicher ist. OnePlus verzichtete auf den Hinweis. Es ist jedoch auch beim iPhone X so, dass neben der Face ID ein Passwort benötigt wird. Erkennt das iPhone das Gesicht nicht, wird eine Passworteingabe benötigt.

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