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Additive Manufacturing Technologies beschleunigt die automatisierte Nachbearbeitung mit Mitsubishi Electric

Additive Manufacturing Technologies (AMT), ein preisgekrönter britischer Hersteller von Post-Processing-Systemen, soll mit Hilfe des japanischen Elektronikherstellers Mitsubishi Electric die automatisierte Nachbearbeitung beschleunigen.

Joseph Crabtree, Mitbegründer und CEO von AMT, sagte: „Mitsubishi wird zunehmend im AM-Bereich aktiv und AMT ist der Meinung, dass sie Synergien zwischen den beiden Unternehmen nutzen können, um das wahre Potenzial von AM durch Automatisierung zu erschließen.“

Automatisierte Nachbearbeitung

AMT hat kürzlich seinen Markt auf Europa und Nordamerika ausgedehnt. Aus diesem Grund benötigte das Nachbearbeitungsunternehmen ein System mit Teilen, die nach amerikanischen und europäischen Normen zertifiziert sind. Der neue Partner des Unternehmens, Mitsubishi, bietet Produkte an, die nach den Gesundheits- und Sicherheitsstandards der in Illinois ansässigen Sicherheitsorganisation UL LLC und der Norm des Europäischen Wirtschaftsraums, bekannt als CE-Kennzeichnung, zertifiziert sind.

Crabtree erklärte: „Es war wichtig, eine Partnerschaft mit einem weltweit anerkannten Unternehmen einzugehen, das einmal alle unsere weltweiten Zertifizierungsanforderungen von CE bis UL erfüllen konnte. Dies ist angesichts der industriellen Endverbraucher, mit denen AMT arbeitet, sehr wichtig.“

Angetrieben von Mitsubishi

Das PostPro3D-System von AMT ist mit verschiedenen Komponenten von Mitsubishi Electric ausgestattet. Dazu gehören die Stromversorgung, der Frequenzumrichterantrieb FR-D700 zur Steuerung von Motordrehzahl und -drehmoment sowie ein optionaler Roboterarm der Serie MELFA RV.

Mit Hilfe des Mitsubishi HMI-Touchscreen-Systems GOT2000 kann ein Bediener die Schlichtparameter einstellen und den Prozess mit einer übergeordneten Steuerungs- und Datenerfassungssoftware, auch bekannt als SCADA, überwachen. Darüber hinaus ist die Maschine über ein integriertes 3G-Netzwerk mit dem Internet verbunden, um Cloud-Updates, automatisierte Nachbestellungen sowie Wartung und Diagnose durchzuführen.

Das Nachbearbeitungssystem verwendet die von AMT entwickelte Boundary Layer Automated Smoothing Technology (BLAST), ein physikochemisches Verfahren zur Glättung von Thermoplasten, einschließlich Nylon, ULTEM, TPU und TPE. Die Glättung der Teile dauert zwischen 90 und 120 Minuten und hat eine Oberflächenbeschaffenheit, die der von Spritzgusstechniken nahekommt.

Mit PostPro3D verarbeitete Teile können für medizinische Anwendungen verwendet werden, da die Teile nach ISO 10993-5, 10993-1 und 10993-12 zertifiziert sind.

Mitsubishi Group und 3D-Drucken

Die Mitsubishi Group hat auf dem Markt der additiven Fertigung mehrere Fortschritte erzielt. Im vergangenen Monat stellte Mitsubishi Electric einen präzisen Metall-3D-Drucker vor, der mit der Punktformungstechnologie arbeitet.

Es wurde auch berichtet, dass die Mitsubishi Corporation ein 7 Millionen Dollar teures 3D-Metalldruckprojekt in Südchina initiiert hat.

In jüngster Zeit hat die Gruppe auch im Bereich der 3D-Druckmaterialien auf sich aufmerksam gemacht. Die Mitsubishi Chemical Corporation erwarb ein niederländisches Filament-Unternehmen, MCPP Netherlands.

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QuelleAdditive Manufacturing Technologies
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Ist 22 Jahre alt und studiert momentan im 1. Master-Semester Kunststofftechnik an der Fachhochschule in Wels. In der Welt der Generativen Fertigung und des 3D-Drucks ist er noch relativ neu aber deswegen empfindet er es als umso spannender. Um immer auf dem neuesten Stand zu bleiben, versucht er in seiner Freizeit so viel als möglich über Neuerungen in Erfahrung zu bringen.