Home Anwendungen AMRC-Ingenieure 3D-drucken 500 Präzisionsteile für Airbus-Projekt

AMRC-Ingenieure 3D-drucken 500 Präzisionsteile für Airbus-Projekt

Forscher des Advanced Manufacturing Research Centre (AMRC) der Universität Sheffield haben den 3D-Druck als Hilfsmittel bei einem groß angelegten Fertigungsprojekt für den Luft- und Raumfahrthersteller Airbus eingesetzt.

Die Aufgabe bestand darin in 10 Tagen 500 Bohrkappen herzustellen, was normalerweise mehrere Wochen dauern würde. Die Spezialisten setzten daher auf 3D-Druck-Technologie von dem US-Hersteller Formlabs. Durch die Verkürzung der Vorlaufzeit auf nur zwei Tage blieb das Projekt im Zeitplan und innerhalb des Budgets.

Die AMRC-Ingenieure wurden mit der Arbeit an einem hochpräzisen Bohrvorgang beauftragt, bei dem Luft- und Raumfahrtteile aus Kohlefaser, Aluminium und Titan verwendet werden. Angesichts der Toleranzanforderungen in der Luft- und Raumfahrt war es entscheidend, dass während des Projekts keine Kreuzkontamination zwischen den Löchern auftrat. Das Team erkannte, dass es Bohrkappen zum Abdecken der Löcher benötigte. Eine traditionelle Fertigung der Kappen war nicht möglich, da dies wochenlange Verzögerungen verursacht hätte.

Das Team wandte sich daher an interne Druckfarm mit 12 Formlabs Form 2 3D-Druckern zu und schaffte es, 500 hochpräzise Bohrkappen in nur zwei Tagen mit einem eigenen Design zu drucken. Die Methode war kostengünstig und wesentlich schneller als der Spritzgussweg. Da die Teile additiv hergestellt wurden, enthielt das Design auch eine zusätzliche Geometrie, die eine einfachere Installation ermöglichte.

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