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Analogfotografie ohne Dunkelkammer dank 3D-Druck

Analogfotografie erlebt, ähnlich wie Schallplatten, ein Revival. Nicht nur ist die oft simple mechanische Kamera spannender zu verwenden, sondern auch der Prozess die Negative zu Entwickeln macht deutlich mehr Spaß als 1.000 Fotos nach einem Shooting mit einer digitalen Kamera auszusortieren.

Die Firma ars-imago aus Rom und Zürich ist ein Anbieter von analogen Kameras und dem dazu benötigten Utensilien, wie Filme und Zubehör für die Dunkelkammer. Zur Erinnerung – nachdem man einen Film belichtet hat muss dieser entwickelt werden, um die Negative sichtbar zu machen. Das passiert zumeist in einer Dunkelkammer.

Die Dunkelkammer schützt den Film vor unabsichtlicher Belichtung während des Entwicklungsprozesses. Ars-imago hat nun die Lab-Box, mit Hilfe von 3D-Druck, entwickelt um diesen Prozess einfacher zu gestalten.

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Die Lab-Box ist ein modularer Entwicklungstank, der mit 120er oder 35mm Film bestückt werden kann. Ist der Film in der Box, wird dieser mit dem lichtundurchlässigen Deckel abgedeckt. Mit einer Kurbel wird der Film auf die Spindel zum Entwickeln gerollt. Danach kann man die Chemikalien, wie Entwickler und Fixer, hinein gießen.

In der Entwicklung des Produkts wurden die vielen Änderungen am Design mittels 3D Druck hergestellt und getestet. Die sehr erfolgreiche Kampagne, mit über 400.000€, läuft noch fast ein Monat und bietet eine Vorbestellung der Lab-Box für knapp 100€ samt Entwickler an.

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Von Ende 2013 bis März 2017 arbeitete Jakob als Chefredakteur bei 3Druck.com. Gemeinsam wuchs das Team, die Reichweite von 3Druck.com und baute die Position als meistgelesenes deutschsprachiges Magazin zum Thema 3D Druck und Additive Fertigung weiter aus.