Artec 3D unterstützt Workshop der Professur für Sportgeräte und Sportmaterialien

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Studenten scannen Füße mit den 3D-Scannern Artec Eva und Space Spider und entwickeln per CAD Sohlen

 „Ziel der Übung ist es, Studenten der Fachrichtung Sport- und Gesundheitswissenschaft den Umgang mit CAD beizubringen“, so Aljoscha Hermann, wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Professur für Sportgeräte und Sportmaterialien an der Technischen Universität München. Der Workshop „CAD Basics und Innovationsbewertung“ gehört gemeinsam mit der Vorlesung „Sporttechnologie“ zum Studienmodul „Sporttechnologie“ im Bachelor-Studiengang Sportwissenschaften unter der Leitung von Professor Dr.-Ing. Veit Senner. Die Studierenden sollen im Rahmen des Workshops erfahren, wie Produkte im Rapid-Prototyping-Verfahren entstehen, wie einfach die Handhabung von 3D-Scannern sein kann und was man alles mit ihnen machen kann. Im MakerSpace kommen die beiden 3D-Scanner Artec Eva und Space Spider zum Einsatz. Dabei, so die Universität, sollen die Studenten die Denk- und Arbeitsweise des Ingenieurswesens kennenlernen und begreifen, wie sie ihr fachspezifisches Wissen aus dem Sport einbringen können (Stärkung der interdisziplinären Denkweise).

 

3D-Scanner als Bindeglied

Die Artec-Scanner und die hauseigene 3D-Modellierungssoftware Artec Studio 11 stellen eine Art Bindeglied zwischen natürlichen Formen und CAD-Modell dar. Sie scannen zum Beispiel Körperteile, die in Artec Studio als 3D-Modell erfasst werden und dann in CAD-Programme importiert werden können. Selbstverständlich können die Geräte auch das scannen, was mit anderen Maschinen gefräst, gedruckt oder geschnitten wird. „Die handgeführten 3D-Scanner von Artec sind genau das, was wir gebraucht haben – sie bilden die perfekte Abrundung unseres Produktportfolios“, sagt Phill Handy, Geschäftsführer von MakerSpace. „Sie sind handlich, leicht zu bedienen und liefern hohe Qualität. Somit sind sie für unsere Zwecke wie geschaffen.“

 Praktische Umsetzung bis hin zum 3D-Ausdruck   

Artec 3D unterstützt MakerSpace, die Hightech-Werkstatt der UnternehmerTUM, dem Zentrum für Innovation und Gründung an der TU München, seit Mitte 2016. Im Rahmen dieser Kooperation kommen die 3D-Scanner Artec Eva und Space Spider zum Einsatz, die nun auch in dem Workshop der Professur für Sportgeräte und Sportmaterialien ihr Können beweisen. Die 40 Studenten, die an der praxisorientierten Übung teilnehmen, lernen in den insgesamt 15 Sitzungen (sieben davon im MakerSpace) den Umgang mit den leicht zu bedienenden 3D-Scannern und dem CAD anhand von Füßen, für die sie Sohlen entwickeln sollen. Die sieben Sitzungen im MakerSpace bestehen aus zwei Scanner-Schulungen, zwei „Fusion 360°“-Blöcken und drei 3D-Druck-Einführungen.

Im ersten Schritt scannen die Teilnehmer ihre eignen Füße mit einem 3D-Scanner von Artec 3D. Anschließend bearbeiten sie das Polygonnetz (auch „Mesh“ genannt), das sie beim Scannen erhalten haben, wobei die 3D-Software Artec Studio 11 verwendet wird. Im nächsten Arbeitsschritt importieren sie das Polygonnetz in das 3D-CAD/CAM-Tool „Fusion 360°“ von Autodesk und erstellen dort eine Schuhsohle. Beim Herstellen der Sohle sollen die Studierenden mit ihrem Fachwissen aus der Sport- und Gesundheitswissenschaft ein eigenes Design entwickeln. Dieses wird im letzten Arbeitsschritt dann von einem 3D-Drucker im MakerSpace ausgedruckt.

„Die Übung ist für uns etwas Besonderes, da hier zwei Fakultäten – Sport- und Gesundheitswissenschaften und Maschinenwesen – sowie MakerSpace zusammenarbeiten. Die von den Studenten erstellten Produkte zeigen, wie wertvoll eine interdisziplinäre Entwicklungsarbeit ist“, so Aljoscha Hermann, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur für Sportgeräte und –materialien. „Im Rahmen der Übung lernen die Studenten, mit modernen Verfahren des Rapid Prototyping umzugehen und ihre Ideen, Wissen und Erfahrungen bei der Umsetzung eines Entwicklungsauftrages einzubringen. MakerSpace ist für uns dabei der ideale Partner. Nicht nur, weil wir hier den Zugang zu Geräten wie den Artec-Scannern haben, sondern auch, weil die gesamte Atmosphäre und die Mitarbeiter die Kreativität und Unternehmerlust fördern.“

 

Die besten Sohlen werden prämiert

In der Übung spielt der Wettbewerbsgedanke eine wichtige Rolle, da die besten Sohlen von den Studenten selbst prämiert werden. Eine Abschlussprüfung gibt es nicht, dafür findet zum Abschluss des Workshops ein Besuch der ISPO 2017 in München statt, der weltweit größten Fachmesse für das Sport-Business. Auf der Messe sollen die Studenten Produkte hinsichtlich ihres Innovationsgehaltes bewerten. Hier können sie ihr Wissen, das sie in zwei

Theorieeinheiten zum Thema „Innovation und Innovationsbewertung“ erworben haben, in der Praxis anwenden. Die Universität betont, dass die im Rahmen der Übung entstandenen Sohlen nicht kommerziell verwendet werden, aber weiterhin im Sinne der Lehre zum Einsatz kommen sollen. In der industriellen Praxis sind Produktentwicklungen in ähnlichen Schritten keine Seltenheit. Die Firma Artec 3D war mit ihren 3D-Scannern zum Beispiel bereits bei der Entwicklung von Prothesen beteiligt.

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Artec 3D

Artec 3D ist ein internationales Unternehmen mit Sitz in Luxemburg und Niederlassungen in USA (Palo Alto) und Russland (Moskau). Artec entwickelt und produziert innovative 3D-Lösungen und -Produkte. Dazu verfügt Artec über ein Team hochkarätiger Experten für die Erfassung und Verarbeitung von 3D-Oberflächen wie auch für biometrische Gesichtserkennung. Die Produkte und Dienstleistungen von Artec werden in vielen Branchen eingesetzt, so zum Beispiel in der Sicherheitstechnik und im Ingenieurwesen, in Medizin, Medien und Design, in Unterhaltung, Mode, Denkmalpflege und für vieles andere mehr.

Weitere Informationen zu Artec 3D erhalten Sie unter https://www.artec3d.com/de