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Athletics 3D druckt modifizierten Handstopp für Verletzten Star-Biathleten

Athletics 3D, ein französisches Unternehmen, das maßgeschneiderte Sportausrüstung herstellt, verwendete den Zortrax M300 Dual 3D-Drucker in Verbindung mit BASF Ultrafuse PP GF30 Filament, um einen modifizierten Handstopp herzustellen, der es einem seiner Star-Biathleten ermöglicht, trotz einer Handgelenksverletzung zu trainieren.

Diese Konfiguration wurde verwendet, um die gewünschten mechanischen Eigenschaften und eine hervorragende Leistung bei sehr niedrigen Temperaturen von bis zu -25 °C zu erzielen.

Die meisten Polymere zeigen bei Frost eine schlechte Leistung. Bei Minustemperaturen verlieren sie einen Teil ihrer mechanischen Eigenschaften und werden spröde. BASF PP Ultrafuse GF30, ein Verbundwerkstoff auf Polypropylenbasis, der mit 30 % Glasfasern verstärkt ist, stellt eine der bemerkenswerten Ausnahmen dar. Dies und seine hervorragende Oberflächenqualität haben Clement Jacquelin, den CEO und Gründer von Athletics 3D, davon überzeugt, es für den Druck eines individuellen Handstoppers für ein Biathlongewehr zu verwenden.

„Biathlon-Weltcuprennen werden bei Temperaturen von bis zu -25 °C ausgetragen. Schließlich handelt es sich um einen Wintersport. Und solch niedrige Temperaturen verschlechtern die mechanische Leistung der meisten Polymere. Materialien wie PLA oder sogar ABS neigen dazu, bei Frost spröde zu werden. Deshalb bestanden die Trainer der französischen Mannschaft darauf, ein Material zu wählen, das auch bei niedrigen Temperaturen funktioniert. Dank BASF Ultrafuse PP GF 30 hatten wir damit kein Problem. Das Material zeigte sowohl bei eisiger Kälte als auch bei relativ milden Temperaturen knapp unter 0 °C die gleiche, hervorragende Leistung“, so Clement Jacquelin, CEO und Gründer von Athletics 3D.

Der maßgefertigte Biathlongewehr-Handstopp wurde entwickelt, um das Ausmaß und die Art der verletzungsbedingten Bewegungseinschränkungen zu kompensieren. Die Untersuchung im Krankenhaus ergab, dass die Speiche und die Elle, zwei Unterarmknochen, gebrochen waren. Dies bedeutete, dass die Supination und der Ulnawinkel des Unterarms des Athleten stark eingeschränkt waren, was das Zielen mit einem Standard-Biathlongewehr in der Bauchlage unmöglich machte. Der maßgefertigte Handstopp wurde schließlich auf dem Zortrax M300 Dual 3D-Drucker hergestellt, der werkseitig für die Verwendung von BASF Ultrafuse PP GF30 kalibriert wurde.

Laut Jacquelin haben 3D-Drucker oft Probleme mit der genauen Reproduktion unregelmäßiger, organischer Formen. Ergonomische Designs für Sportgeräte sind immer eine Herausforderung, und es ist höchste Präzision erforderlich, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Da der Zortrax M300 Dual solche Aufgaben außergewöhnlich gut bewältigt, konnte Athletics 3D die von seinem Kunden geforderte hervorragende Oberflächenqualität erreichen.

„Der Profisport wird sehr oft als Testfeld für neue, innovative Technologien genutzt. Der 3D-Druck ist da keine Ausnahme. Wir sind stolz darauf, dass Zortrax 3D-Drucker in Verbindung mit Materialien von weltweit führenden Herstellern wie BASF Forward AM die Leistung erbringen können, die in Spitzensportarten wie Biathlon erforderlich ist“, sagt Mariusz Babula, der CEO von Zortrax S.A..

BASF Ultrafuse PP GF30 wird auch außerhalb des Profisports eingesetzt. Aufgrund seiner mechanischen Festigkeit und thermischen Stabilität wird PP GF30 häufig in der Automobilindustrie eingesetzt. Das Material ist außerdem außergewöhnlich steif und beständig gegen verschiedene Chemikalien und UV-Licht. Zusammen mit anderen technischen Filamenten wie BASF Ultrafuse PAHT CF15 oder Z-NYLON richtet sich BASF Ultrafuse PP GF30 an professionelle Anwender, die mit dem Zortrax M300 Dual 3D-Drucker in anspruchsvolleren Anwendungen arbeiten möchten.

Eine ausführliche technische Fallstudie über den Design- und Herstellungsprozess, finden Sie hier.

Mehr über Athletics 3D finden Sie hier, und mehr über Zortrax finden Sie hier.

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