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Citroën und BASF entwickeln vollelektrisches Konzeptfahrzeug

Aus der Zusammenarbeit zwischen Citroën und BASF ist ein vollelektrisches Konzeptfahrzeug hervorgegangen. Ein innovatives Projekt geht an die Grenzen, indem es das Design und die verschiedenen Komponenten des Fahrzeugs neu überdenkt und beweist, dass Einfachheit mit verbesserter Funktionalität einhergehen kann. Der Online-3D-Druckservice von Sculpteo spielte auch bei diesem Projekt eine Rolle, indem er mehrere Teile aus TPU druckte.

Eine Co-Kreation, die neue Lösungen hervorbringt

Citroën und BASF entwickelten ein vollelektrisches Fahrzeug und machten sich Gedanken über das Auto der Zukunft. Gemeinsam erarbeiteten sie, wie die additive Fertigung diese Vision mit Kunststoffen, Beschichtungen und Technologien unterstützen kann, die für dieses anspruchsvolle Projekt geeignet sind.

„Projekte wie die Entwicklung des Konzeptfahrzeugs zusammen mit Citroën sind ein wichtiger Impuls auf unserem Weg in eine nachhaltigere Zukunft“, erklärt Uta Holzenkamp, President Coatings, stellvertretend für das Automotive-Team der BASF. „Man braucht Innovationen und kreative Köpfe, um die Ideen aus den verschiedenen Unternehmen zusammenzubringen.“

Die BASF verfolgt seit Jahren eine ehrgeizige Nachhaltigkeitsstrategie mit Projekten wie ChemCyclingTM zur Verbesserung des chemischen Recyclings von Kunststoffen und dem Biomasse-Balance-Ansatz, bei dem fossile Ressourcen in der Produktion durch nachwachsende Rohstoffe ersetzt werden.

Auch Laurence Hansen, Citroën Product & Strategy Director, sieht in dieser Zusammenarbeit ein echtes Versprechen für die Zukunft.

„Die Zusammenarbeit mit BASF war ein Schlüsselfaktor bei der Konzeption des oli und bei der Entwicklung eines möglichst spaßigen und effizienten Elektrofahrzeugs für die nahe Zukunft. Das innovative Elektroauto läuft dem Trend zu immer schwereren und komplexeren Fahrzeugen entgegen und setzt stattdessen auf Leichtigkeit und Einfachheit. Es zeigt, wie man die Auswirkungen auf die Umwelt auf ein Minimum reduzieren und gleichzeitig den Spaß an einem verfügbaren Elektrofahrzeug zurückbringen kann“, so Hansen.

Nachhaltig und geradlinig mit einem kultigen Look

Ein farbenfrohes Fahrzeug mit einem ikonischen Look, mit 3D-gedruckten Autositzen mit einer atmenden Gitterstruktur und einem Fahrzeugboden, dessen Design von einem Turnschuh inspiriert ist. Das Innere des Fahrzeugs wurde so praktisch wie möglich gestaltet, um die Fahrt zu vereinfachen. Man entschied sich für die Verwendung eines einzigen Materialtyps, nämlich TPU, um das mechanische Recycling am Ende des Produktlebenszyklus zu erleichtern. Gleichzeitig sorgt das 3D-Druckverfahren für all diese Teile für eine abfallarme Produktion und langlebiges Material für einen langen Produktlebenszyklus.

Dieses Prinzip der Einfachheit wurde auch bei der Produktion umgesetzt. Da Fahrer- und Beifahrertür identisch sind, werden Presswerkzeuge eingespart und die Komplexität reduziert. Das Gleiche gilt für alle Radkästen und Stoßstangen. Das oli-Konzeptfahrzeug ist der Beweis dafür, dass Nachhaltigkeit und ansprechendes Design kein Widerspruch sind.

Das Know-how von Sculpteo im Dienste der Innovation

Bei Sculpteo haben wir die Autositze, eines der großen Highlights dieses Konzeptfahrzeugs, in 3D gedruckt. Die komplette Rückenlehne besteht aus einem flexiblen 3D-gedruckten Kunststoff aus TPU-Material (Ultrasint® TPU88A). Dieses Material war die perfekte Wahl für die Herstellung komplexer 3D-gedruckter Geometrien, die sowohl flexibel als auch funktional sind. Was das Design des Sitzes betrifft, so sorgt die offene Gitterstruktur für einen natürlichen Luftstrom und ersetzt alle Ventilatoren im Sitz. Die Haltbarkeit des Sitzes wurde durch eine elastische Beschichtung auf Wasserbasis (Ultracur3D® Coat F) verbessert, die allen Belastungen des Substrats standhält. Die Form unterstützt Ablageflächen; Sculpteo hat insgesamt zwanzig Teile für dieses Projekt 3D-gedruckt.

BASF geht mit Hochleistungskunststoffen und Beschichtungen weiter

BASF verwendete auch einen weiteren Hochleistungskunststoff, der in der hinteren Armlehne und im Innenraumboden zu finden ist. Infinergy ist ein geschäumtes thermoplastisches Polyurethan (TPU), das auch für Laufschuhe oder Sportböden verwendet wird. Dieser leichte und robuste, elastische Kunststoff ist zudem sehr abriebfest, was oli angenehme und langlebige Böden und Armlehnen verleiht. Dieses Material hat auch die Fähigkeit, Lärm und Vibrationen zu dämpfen. Außerdem wurde eine spezielle Beschichtung aufgetragen, das wasserbasierte NovaCoat-P, das vor Abrieb, UV-Strahlung, Schmutz und Chemikalien schützt.

Auch das Äußere des Fahrzeugs weist einige Besonderheiten auf! Das Gewicht der Fahrzeugaußenhaut wurde ebenfalls reduziert und gleichzeitig die Stabilität und Haltbarkeit erhöht. R-M AGILIS, das für die Beschichtung der Karosserie verwendet wird, ist ein weiteres BASF-Produkt, das durch seinen geringen Gehalt an flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) für mehr Nachhaltigkeit sorgt. Der Elektrolack CathoGuard 800 von BASF schließlich, der das Batteriegehäuse vor Korrosion schützt, trägt zu weiteren Ressourceneinsparungen bei, da er frei von Zinn/HAPs ist und einen geringen Lösungsmittelgehalt aufweist.

Oli beweist, dass die Automobilindustrie und die additive Fertigung eine vielversprechende Zukunft haben. Wenn Sie auf der Suche nach einem Fertigungspartner für Automobilprojekte sind, stehen Ihnen die 3D-Druck-Experten von Sculpteo mit Rat und Tat zur Seite. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, um neue Möglichkeiten mit dem 3D-Druck zu erschließen, oder laden Sie Ihre 3D-Datei direkt auf unsere Online-Plattform hoch, um ein sofortiges Angebot zu erhalten.

Mehr über Citroën finden Sie hier, und mehr über das BASF finden Sie hier, und mehr über Sculpteo finden Sie hier.

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