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Deutsche Bahn setzt beim 3D-Druck auf 3YOURMIND

Schon seit mehreren Jahren setzt die Deutsche Bahn bei der Herstellung von Ersatzteilen auch auf 3D-Druck. Um Workflows in der additiven Fertigung zu verbessern setzt das Unternehmen nun auf die Softwarelösung 3YOURMIND.

Die Deutsche Bahn arbeitet seit fünf Jahren sehr intensiv im Bereich 3D-Druck. Das erste für die DB gedruckte Teil aus einem 3D-Drucker war Ende 2015 ein Mantelhaken, wie ihn jeder Reisende aus dem Zugabteil kennt. Bis Ende 2018 hat die DB rund 15.000 Ersatzteile und andere Produkte gedruckt und beabsichtigt diesen Bereich weiter auszubauen.

Nun werden diese Ambitionen der DB durch eine Softwarelösung von 3YOURMIND unterstützt. Sie hilft beim bundesweiten Sammeln von 3D-Druckideen der eigenen Mitarbeiter als auch bei Auswahl der besten Ergebnisse. Die Deutsche Bahn und 3YOURMIND sind jetzt eine strategische Partnerschaft eingegangen.

3YOURMIND entwickelt Softwarelösungen zur Prozessoptimierung des industriellen 3D-Drucks. Die Plattformen ermöglichen es den Kunden, das Potential des 3D-Drucks voll auszuschöpfen. Die digitalen Workflows verbinden Teams und Produktionsstätten. Sie optimieren die Maschinenauslastung und sind die Grundlage für datenbasierte Produktionsentscheidungen.

Einsparungen durch 3D-Druck

Die Software der Berliner Experten bietet den DB Mitarbeitern eine einfache Schnittstelle, um neue 3D-Druckanwendungen aus der täglichen Arbeit vorzuschlagen. Innerhalb von Sekunden fügen die Mitarbeiter neue Ideen hinzu. Anschließend analysiert die Software die Vorschläge und gibt eine Empfehlung für die Anwendungsfälle mit dem höchsten Potential. Ein Expertenteam kann die besten Projekte für die Produktion auswählen und eine Anerkennung aussprechen. Die Deutsche Bahn verfolgt das Ziel, die Mitarbeiter für die Additive Fertigung zu sensibilisieren. Die Softwarelösung AM-Part-Identifier wird im Zuge eines “3D Druck Mitarbeiterwettbewerbs” für die Mitarbeiter eingeführt. Damit soll vorhandenes bzw. entstehendes Wissen im DB-Netzwerk zusammengeführt, sowie zusätzliche Mitarbeiter zur Registrierung und Einreichung von Ideen aufmerksam gemacht werden.

Bereits heute erzielen die 3D-Druckanwendungen umfangreiche Einsparungen bei der DB und helfen bei der Vermeidung von Fahrzeugstillständen. Besonders interessant sind Anwendungen rund um die Ersatzteile. Denn für über 25 Jahre alte Züge gibt es häufig keine Ersatzteile und für viele Anforderungen sind nicht einmal Zeichnungen vorhanden. Daher ist die Additive Fertigung als Ersatztechnologie sehr interessant.

Artikel basiert auf eine Pressemeldung von 3YOURMIND

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