Home Anwendungen Die US-Navy erweitert ihre Möglichkeiten für den Metall 3D-Druck

Die US-Navy erweitert ihre Möglichkeiten für den Metall 3D-Druck

Das Naval Surface Warfare Center der Panama City Division (NSWC PCD) in Florida hat einen neuen Metall-3D-Drucker von EOS für das Labor für additive Fertigung erworben.

Bei der Maschine handelt es sich um einen 3D-Drucker des deutschen Herstellers EOS. Die EOS M290 Maschine wird für die Herstellung von Prototypen und Teile verwendet werden. Hierdurch wollen die Forscher neue Entwicklungen schneller abschließen können.

Die NSWC PCD befindet sich in einem US-Marinestützpunkt in der Nähe von Panama City (Florida). In dieser Division werden Forschungen zur Seekriegsführung durchgeführt. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf den Disziplinen, Akustik, Minen und Robotik.

Die US Navy investierte in der letzten Zeit verstärkt in die additive Fertigung. Allein im Jahr 2018 stellte das US-amerikanische Office of Naval Research (ONR) 2,6 Millionen US-Dollar für additive Fertigung von Metallteilen zur Verfügung. Lockheed Martin schloss mit der Truppe einen Vertrag von über 5,8 Millionen US-Dollar ab. Bis Ende des Jahres schätzte das Naval Air Systems Command (NAVAIR), dass seine Flotte 1.000 3D-gedruckte Teile verwendet hat.

Der neueste Metall 3D-Drucker, der Navy, ist ein DMLS-System (EOS M290 Direct Metal Laser Sintering), mit dem Produkte wie tragbare Laufstegmatten und Hydraulikkomponenten hergestellt werden können. Das Gerät verfügt über ein Bauvolumen von 250 x 250 x 325 mm und verwendet einen 400-Watt-Faserlaser mit ausgezeichneter Strahlqualität in einer Stickstoffatmosphäre, um präzise, ​​komplexe und vollständig dichte Teile aus Metallpulver herzustellen.

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