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Liebherr-Aerospace: Serienproduktion von 3D-gedruckten Komponenten für Airbus

Der Konzern Liebherr hat mit dem 3D-Druck von Komponenten für Airbus begonnen. Bei den ersten flugtauglichen Komponenten, die Liebherr mit dem 3D-Druckverfahren herstellt und liefert, handelt es sich um Halterungen für das Bugfahrwerk des Airbus A350 XWB.

Liebherr arbeitet in diesem Bereich in den letzten Jahren schon mit Airbus zusammen. Die Halterungen sind die ersten jemals eingeführten Airbus System-Teile, die für den Titan 3D-Druck qualifiziert sind.

„Dieser Meilenstein zeigt, dass wir als anerkannter und vertrauenswürdiger Partner in der Luftfahrtbranche Pionierarbeit leisten“, so Josef Gropper, Managing Director und COO von Liebherr-Aerospace & Transportation SAS. „Wir planen, in Zukunft komplexere Komponenten herzustellen, um das Potential der additiven Fertigung voll auszuschöpfen.“

Bereits im Herbst 2017 hatte die Liebherr-Aerospace Lindenberg GmbH, das Kompetenzzentrum für Flugsteuerungen, Fahrwerkssysteme sowie Getriebe von Liebherr, eine wichtige Hürde genommen, als sie die Zulassung zur Herstellung von Komponenten unter Verwendung der additiven Fertigung durch das Luftfahrtbundesamt (LBA) erhielt. Seitdem fertigt Liebherr Serienteile aus Titan der Klasse 2 und 3 im 3D-Druckverfahren und liefert sie nach EASA-Formblatt 1.

Von Liebherr entwickelte Sensorhalterung für ein Bugfahrwerk – © Liebherr

Der Artikel basiert auf eine Pressemeldung von Liebherr

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