Nike erweitert Sortiment 3D-gedruckter Schuhe

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Nike arbeitet schon wie andere Hersteller an 3D-gedruckte Schuhe. Im Juni 2017 veröffentlichte das Unternehmen den VaporFly 4%. 1,5 Jahre später wird jetzt der Zoom VaporFly Elite Flyprint 3D, der weiter optimiert wurde und besonders für den Gebrauch bei feuchtem Wetter geeignet ist, präsentiert. Für die Entwicklung hat sich Nike wieder Unterstützung vom Langstreckenläufer Eliud Kipchoge geholt.

“Running with the VaporFly Elite Flyprint, you feel like flying when you are running”

Der VaporFly 4% war der erste Schuh von Nike, der mehr als nur die Sohlen 3D-gedruckt hat. Den Zusatz 4% erhielt der Schuh, weil die Läufer, die mit dem Nike Schuh ausgestattet waren, laut dem Unternehmen um 4% schneller als die Konkurrenz laufen..

Die Autoren des Papers „A Comparison of the Energetic Cost of Running in Marathon Racing Shoes“ sagen: „Die Prototypenschuhe [Vaporfly 4%] senkten die energetischen Kosten des Laufens um durchschnittlich 4 Prozent. Wir gehen davon aus, dass Spitzensportler mit diesen Schuhen wesentlich schneller laufen und den ersten Marathon unter 2 Stunden erreichen können. “

Das Nike Team reiste nun nach West-Kenia um den Laufstil von Kipchoge zu analysieren. Der neue Schuh ist 11 Gramm leichter geworden und hat ein 3D-gedrucktes Gewebe, welches wasserabweisend ist. Der Schuh ist ausgelegt für feuchten Untergrund.

Adidas und Reebok ziehen mit

Die additive Fertigung wird vermehrt in der Mode Industrie verwendet, weil außergewöhnliche Formen und personalisierte Schuhe hergestellt werden können. So entwickelte Adidas schon Sport-Schuhe mit Hilfe der additiven Fertigung.

Auch New Balance, Reebok und ECCO forschen ebenfalls in diesem Bereich.

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