Home Anwendungen Optima hat nun auch 3D-Drucker im Maschinenpark

Optima hat nun auch 3D-Drucker im Maschinenpark

Das deutsche Unternehmen Optima, das isch auf die Herstellung von Abfüll- und Verpackungsmaschinen spezialisiert hat, stellte seine Roadmap für die additive Fertigung vor.

Optima hat eigens ein 3D-Druckzentrum – das Additive Innovation Center – gegründet und einen Fahrplan für die Branche vorgestellt. Der 3D-Druck – so die Firma in einer Presseaussendung – wird den Sondermaschinenbau massiv verändern. Optima hat rund eine halbe Million Euro in das neue 3D-Druckzentrum am Standort Schwäbisch Hall investiert. Das Additive Innovation Center ist seit Juli 2019 in Betrieb und hat nach einer Testphase und Mitarbeiterschulungen Ende 2019 den Produktionsbetrieb aufgenommen. Es umfasst ein 3D-Drucklabor und einen Schulungs- und Konstruktionsbereich, der Innovation Space getauft wurde. Dort werden seit Dezember 2019 Mitarbeiter aus Schlüsselpositionen für eine 3D-gerechte Konstruktion geschult.

„Mit der additiven Fertigungstechnologie unterstützen wir unsere Kunden daher in Sachen Flexibilität“, sagt Michael Weber, Serviceleiter der OPTIMA consumer GmbH. Maschinen-, Format- und Ersatzteile lassen sich so wesentlich schneller produzieren. Außerdem lässt sich über den gesamten Herstellungsprozess ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis realisieren, insbesondere bei komplexen Bauteilen. Nun sind Konstruktionslösungen möglich, die bisher nicht realisiert werden konnten. Bestehende Teile können nach Vorbildern in der Natur leichter, stabiler und materialsparender konstruiert werden als bisher – beispielsweise durch Wabenstrukturen. Auch das Thema Nachhaltigkeit gewinnt an Bedeutung – schließlich entstehen bei der Herstellung keine Späne oder Abfall.

Alle gängigen Druckverfahren sind möglich

Im Additive Innovation Center kommen alle gängigen 3D-Druckverfahren zum Einsatz. Für das schnelle Herstellen von Prototypen nutzt Optima das Fused-Deposition-Modeling (FDM)-Verfahren, das bereits seit vielen Jahren erfolgreich in der Automotive-Branche eingesetzt wird, und das Selektives Lasersintern (SLS)-Verfahren. Das SLS-Verfahren ermöglicht eine große Vielfalt von Materialien, Farben und Nachbehandlungen. Ein Partnerunternehmen bringt erweiterte SLS-Verfahren mit einer großen Vielfalt von Nachbearbeitungsmöglichkeiten mit ins Team. Dazu gehören zum Beispiel das Färben und Glätten der Bauteile.

Zusätzlich wird Optima eine Plattform vorstellen, auf der Maschinenanwender ihre Teile online bestellen können.

Der Artikel basiert auf eine Pressemeldung von Optima

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