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Relativity Space sammelt $650 Millionen für die Produktion der Terran R Rakete ein

Das private Weltraumunternehmen Relativity Space setzt bei der Entwicklung seiner Raketen auf 3D-Druck. So hat das Unternehmen laut eigenen Angabgen den größten Metall-3D-Drucker der Welt gebaut. Nun konnte Relativity Space eine Serie-E-Finanzierungsrunde über 650 Millionen US-Dollar abschließen.

Die Runde wurde von Fidelity Management & Research Company LLC geleitet, mit Beteiligung von Investoren wie Baillie Gifford sowie Fonds und Konten, die von BlackRock, Centricus, Coatue, K5 Global, Soroban Capital, Tiger Global, Tribe Capital, XN, Brad Buss, Mark Cuban, Jared Leto und Spencer Rascoff verwaltet werden.

Mit dem neuen Kapital soll das Raketen-Programm Terran R skaliert werden. Ebenfalls soll das Geld für eine langfristige Entwicklung der Infrastruktur eingesetzt werden.

Das Besondere an dem Unternehmen ist u.a., dass alle Möglichkeiten des 3D-Drucks für die Raumfahrt ausgeschöpft werden. Dadurch und durch andere innovative Ansätze kann Relativity die Kosten des Baus senken. Obwohl noch keine Rakete des Unternehmens gestartet ist, konnte Relativity überraschend viele Investoren von dem Versprechen überzeugen.

Die zweistufige Rakete Terran R kann vollständig wiederverwendet werden und ist in der Lage 20.000 kg in eine niedrige Erdumlaufbahn (LEO) zu bringen. 2024 soll die erste Rakete in Cape Canaveral starten.

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