Home Anwendungen Shimadzu plant die Einrichtung einer Produktionslinie für den 3D-Druck von Fleisch

Shimadzu plant die Einrichtung einer Produktionslinie für den 3D-Druck von Fleisch

Laut Medienberichten zufolge arbeitet der japanische Hersteller von Präzisionsinstrumenten Shimadzu derzeit an der Entwicklung eines automatisierten 3D-Drucksystems für Fleisch.

In Zusammenarbeit mit der Universität Osaka und dem Beratungsunternehmen Sigmaxyz Inc. soll Shimadzu eine Maschine entwickeln, die in der Lage ist, große Mengen an künstlichem Fleisch in einer Art Produktionsstraße zu produzieren. Mit dem Projekt will das Unternehmen bis 2025 eine Methode zur Herstellung von Fleischalternativen entwickeln, die nicht nur die Textur von echtem Fleisch nachahmen, sondern auch besser schmecken.

Shimadzu wurde 1875 gegründet und hat den Hauptsitz in Kyōto. Shimadzu ist Hersteller für Geräte der instrumentellen Analytik wie Flüssigkeitschromatographie (LC, HPLC, UHPLC), Gaschromatographie (GC), LCMS, GCMS, Spektroskopie, Summenparameter (TOC), Materialprüftechnik sowie medizintechnische Geräte. Die Geräte dienen der Produktsicherheit sowie dem Umwelt- und Verbraucherschutz, werden in nahezu allen Fertigungsindustrien eingesetzt, im Gesundheitswesen sowie in der Lebensmittelherstellung, -verarbeitung und -sicherheit.

Jetzt setzt das Unternehmen einen Schritt in den 3D-Druck von alternativem Fleisch. Obwohl die Art des Fleisches, das Shimadzu zu erzeugen versucht, nicht bekannt gegeben wurde, wird angenommen, dass es größtenteils mit einer an der Universität Osaka entwickelten Technologie hergestellt wird. Mit diesem Verfahren soll es möglich sein, Zellen zu Geweben wie Muskeln, Fett und Blutgefäßen zu produzieren. Das Endprodukt, schmeckt und sieht aus wie echtes Fleisch. Über die Entwicklungen aus Osaka haben wir schon 2017 und 2021 berichtet.

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