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Sintratec unterstützt Daimler Buses bei 3D-Druck

Gestern haben wir davon berichtet, dass Daimler Buses, die Bussparte von Daimler Ersatzteile mit Hilfe von 3D-Druck herstellen wird. Das 3D-Druck-Unternehmen Sintratec gab bekannt, dass es Daimler bei diesem Unterfangen unterstützen wird.

Am Produktionsstandort der Tochterfirma EvoBus GmbH in Neu-Ulm wurde vor kurzem das Sintratec S2 System vorgestellt. Schon jetzt werden bei Daimler additiv gefertigte Druckteile in Innenräumen von Omnibussen verbaut. Dieser Bereich soll in naher Zukunft stark ausgebaut werden. Statt über externe Dienstleister will Daimler Buses ab 2020 erste Servicestützpunkte zu eigenen 3D-Druckzentren für Ersatzteile und individualisierte Bauteile aufbauen. Eine ökonomisch und ökologisch sinnvolle Strategie- Die Produktion und Auslieferung eines 3D-Druckteils dauert nur ein paar Tage statt mehrerer Monate. Logistikkosten können stark reduziert werden, und zudem entsteht durch diese Fertigungstechnologie deutlich weniger Abfall.

Mit dem modularen S2 System bietet das Schweizer Unternehmen Sintratec eine Gesamtlösung im Bereich des selektiven Lasersinterns (SLS). Das System soll von Daimler Buses zur Vermittlung von Technologie-Know-how in Neu-Ulm Einsatz finden und – dank des vereinfachten Materialwechsels – die Optimierung und Neuentwicklung der pulverförmigen Druckmaterialien vorantreiben. Sintratec ist stolz auf diese Zusammenarbeit und freut sich, in Zukunft aktiv zur Digitalisierung in der Busbranche beitragen zu können.

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