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Spanien: 3D-gedrucktes Notfallbeatmungsgerät präsentiert

Im Kampf gegen das Coronavirus spielt 3D-Druck immer eine wichtigere Rolle. Auf unserer Sonderseite finden Sie eine Reihe von Anwendungsbeispiele und weitere Nachrichten zu diesem Thema. Die Allianz zwischen dem Consorci de la Zona Franca (CZFB), HP, Leitat (Tecnio) und CatSalut hat über das Consorci Sanitari de Terrassa (CST) und den Hospital Parc Taulí de Sabadell das erste industrialisierte, in 3D gedruckte Notfallbeatmungsgerät* zur Unterstützung von Krankenhäusern und Intensivstationen entwickelt. Bei dem Gerät handelt es sich um eine mechanische Beutelventilmaske (BVM), die für die kurzfristige Notfallbeatmung von COVID-19-Patienten eingesetzt werden kann.

Erst vor wenigen Tagen haben wir über einfache Beatmungsgeräte berichtet, die theoretisch in der Bekämpfung des Coronavirus eingesetzt werden kann. Eine Allianz in Spanien hat nun ein eigenes Modell entwickelt und vorgestellt. Es wurde laut den Entwicklern auch schon getestet. Ein Vorteil des medizinischen Notfallgeräts ist, dass es industriell skalierbar ist. So kann die Produktionskapazität von 50 bis 100 Einheiten pro Tag bis zur nächsten Woche erreicht werden.

Bei dem Gerät handelt es sich um ein Beatmungsgerät für den Feldeinsatz, das Leitat 1 genannt wird. Das Design wurde von dem Leitat Ingenieur Magí Galindo entworfen und von Dr. Lluís Blanch, Direktor für Innovationen am Hospital Parc Taulí in Sabadell, einem Experten für mechanische Beatmung, medizinisch validiert. Die Produktion beginnt sofort. Es können auch weitere Anpassungen für ein verbessertes Modell (Leitat2) vorgenommen werden, das sich bereits in der Entwicklung befindet.

Für die Produktion sind auch Airbus und Navantia der Allianz beigetreten. Dadurch kann die Produktionskapazität erhöht werden.

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