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Spyros Panopoulos Automotive baut 3.000 PS Ultracar mit 3D-Druck-Technik

Der griechische Automobilhersteller Spyros Panopoulos Automotive (SPA) hat die Markteinführung eines neuen 3.000 PS starken „Ultracars“ mit einer auf 3D-Druck basierenden Designphilosophie angekündigt.

Der Wagen mit dem Namen „Chaos“ wird mit 12.000 Umdrehungen pro Minute über federleichte 3D-gedruckte Karosserieteile verfügen, die ihm eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in weniger als zwei Sekunden ermöglichen. Der Hersteller hat CGI-Bilder des Autos veröffentlicht und schon im nächsten Jahr soll „Chaos“ auf der Rennstrecke getestet werden.

Das von dem Konstrukteur und ehemaligen Rennfahrer Spyros Panopoulos gegründete Unternehmen SPA ist auf die Herstellung von leistungsstarken Autoteilen spezialisiert. In den letzten drei Jahren hat Panopoulos sein Drag-Racing-Fachwissen eingesetzt, um mit Hilfe fortschrittlicher Technologien Komponenten für einige der berühmtesten Supersportwagen der Welt zu bauen, doch nun haben er und sein Team ein eigenes Projekt in Angriff genommen.

Chaos soll das erste „Ultracar“ der Welt sein, das über Spezifikationen auf F1-Niveau verfügt, darunter einen 4,0-Liter-V10, der mit E85-Biokraftstoff betrieben wird und bis zu 3.000 PS leistet. Das griechische Start-up plant auch eine weniger leistungsstarke Benzinversion seines Hypercars, die bis zu 11.000 Umdrehungen pro Minute erreichen wird.

Was die Geschwindigkeit angeht, so hat behauptet Panopoulos, dass Chaos um die 500 km/h erreichen könnte. Damit wäre der Wagen das schnellste Serienfahrzeug der Welt. Um seine außergewöhnlichen Geschwindigkeitsziele zu erreichen, plant SPA, bestimmte Elemente des Chaos mit Hilfe seines „Anadiaplasi“-Fertigungsverfahrens in Leichtbauweise herzustellen. Konkret will das Unternehmen sein Hypercar mit 3D-gedruckten Vierfach-Auspuffrohren sowie Bremssätteln und Rotornaben aus Titan und Magnesium ausstatten.

Insgesamt sollen auch 78 % der Karosserie des Wagens 3D-gedruckt werden. Ebenso sollen Teile des Motors, wie der Motorblock, die Kolben, die Stangen, die Nockenwelle und die Einlassventile mit additiver Verfahren hergestellt werden. Auch die Leichtbauräder sollen ebenfalls aus Titan gedruckt werden.

Obwohl SPA nicht genau bestätigt hat, wie diese Teile hergestellt werden, ist bekannt, dass in seinen Einrichtungen die Metall-3D-Drucker SLM 280, SLM 420 und SLM 500 von SLM Solutions stehen. Das Ultracar soll in der Basisausstattung 5,5 Millionen Euro kosten. Die 3.000-PS-Variante wird 12,4 Millionen Euro kosten.

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David ist Redakteur bei 3Druck.com.