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Stratasys: 3D-gedruckte Teile für britische Züge

Gemeinsam mit dem Unternehmen Angel Trains (ROSCO) und dem Ingenieurbüro DB ESG sowie dem Zugbetreiber Chiltern Railways erprobt der 3D-DruckerHersteller Stratasys gedruckte Teile an Bord eines Zuges in Großbritannien.

Es handelt sich dabei um die ersten 3D-gedruckten Komponenten, die jemals in dem Land bei Personenzug im Betrieb zum Einsatz kommen. Die besagten Teile sind Armlehnen sowie Haltegriffe. Sie wurden erfolgreich in Zügen von Chiltern Railways installiert und getestet, um die Vorteile des 3D-Drucks für die Eisenbahnindustrie zu demonstrieren.

Ziel ist es die Verfügbarkeit von Ersatzteilen zu beschleunigen. Schon im April haben wir von der Initiative RAILiability von europäischen Bahnen berichtet. Die Arbeitsgruppe gehört zum 2017 gegründeten Mobility goes Additive Netzwerk und koordiniert die Kooperation der verschiedenen Unternehmen im Bereich des 3D-Drucks. Die Deutsche Bahn und auch die österreichische ÖBB setzen schon seit einigen Jahren auf die additive Fertigung bei der Beschaffung von Ersatzteilen.

Mit dem Beratungsunternehmen DB ESG ist bei diesem britischen Projekt auch die Deutsche Bahn an Board. Die Kooperation zeigt wie 3D-Druck britischen Unternehmen bei der Erneuerung von veralteten Teilen geholfen werden kann. Die Infrastruktur und die Züge sind teilweise schon mehrere Jahrzehnte alt. Ersatzteile sind hier oft nur über Umwege zu besorgen. Aus diesem Grund kann eine Herstellung der fehlenden Teile mit Hilfe von additiver Fertigung den Vorgang der Beschaffung nicht nur beschleunigen, sondern es kann auch eine Kostenersparnis sein.

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