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Valland und 3ntr bringen 3D-Druck in die industrielle Öl- und Gasventilfertigung

Valland, ein italienischer Hersteller von pneumatischen und hydraulischen Bauteilen, und 3ntr, ein Hersteller von 3D-Drucklösungen, wollen die Vorteile der Additiven Fertigung in die Öl- und Gasindustrie bringen, einem Industriezweig, der bislang nur wenig Kontakt mit derartigen Fertigungsverfahren hatte.

Dank der extremen Anpassung an Kundenwünsche und der ständigen Verbesserung der Materialqualität hat die additive Fertigung auch die Aufmerksamkeit von Branchen auf sich gezogen, in denen die Produktionslinien oft noch eng an traditionelle Verfahren gebunden sind, wie z. B. in der Öl- und Gasindustrie. Ein Industriezweig, der endlich beginnt, das grenzenlose Potenzial des 3D-Drucks zu verstehen, insbesondere im Hinblick auf die Verwendung von Superpolymeren.

PEEK: ein wertvoller Verbündeter bei der fortschrittlichen Herstellung von Industrieventilen

Das Flaggschiff unter den Materialien für die additive Fertigung ist PEEK. Ein Superpolymer, das Valland SpA dank des Smart Power A4SP 3D-Druckers von 3ntr, einer Weiterentwicklung des A4v4-Systems, mit unglaublichen Ergebnissen druckt.

Beschleunigung von Forschungs- und Entwicklungsprozessen mit 3D-Druckern von 3ntr

Der A4SP ist ein leistungsstarker und vielseitiger Desktop-3D-Drucker, der dank seines Flüssigkeitskühlsystems eine beispiellose thermische Stabilität und Effizienz bietet.

„Valland hat 2016 begonnen, die Welt des 3D-Drucks zu erkunden und sich dabei zunächst auf externe Lieferanten verlassen“, sagt Gianluca Acquistapace, Additive Manufacturing Engineer bei Valland. „Ab 2020 hat das Unternehmen beschlossen, eine interne Abteilung zu schaffen, die sich der additiven Fertigung widmet und Anfang 2022 offiziell gegründet wird. Um den endgültigen Qualitätssprung zu machen, wurde beschlossen, sich auf den A4SP von 3ntr zu konzentrieren. Seit den ersten Tests hat der Drucker ein äußerst positives Feedback gegeben, sowohl in Bezug auf die Qualität des Drucks von Superpolymeren wie PEEK als auch in Bezug auf die Präzision und Wiederholbarkeit. Mit einem Drucker dieses Niveaus im Haus konnten wir unsere Forschungs- und Entwicklungsprozesse deutlich beschleunigen, was uns einen wichtigen Wettbewerbsvorteil verschafft.“

Die Möglichkeit zu experimentieren und zu testen, indem die Eigenschaften eines Superpolymers wie PEEK genutzt werden, ein Material, das extrem fest und widerstandsfähig und daher ideal für einen Sektor mit komplexen Anforderungen wie den Öl- und Gassektor ist, hat es Valland ermöglicht, Projekte zu verfolgen, die bis vor kurzem undenkbar schienen.

„Wir haben mit funktionalen Prototypen begonnen“, fährt Gianluca Acquistapace fort, „und sind dann recht schnell zur Produktion von Ausrüstungen und Komponenten für den internen Gebrauch übergegangen, was uns aus technischer Sicht einen großen Vorteil verschafft hat.“

Produktion von komplexen Endverbrauchsteilen aus Superpolymer mit dem A4SP 3D-Drucker von 3ntr

„Wir wollen hier nicht stehen bleiben, und das nächste Ziel ist die Produktion von Endverbrauchsteilen mit 3D-Druck. Wir haben kürzlich den ersten Auftrag für Ventile mit 3D-gedruckten Teilen erhalten. Dies ist ein wichtiger erster Schritt, der zeigt, wie wir dank der additiven Fertigung Komponenten aus Superpolymeren entwerfen und drucken können, die zur Vereinfachung des Ventils beitragen.“

Metallersatz und Neukonstruktion für die additive Fertigung: die Vorteile in der Öl- und Gasindustrie und bei der Herstellung von industriellen Wasserstoffventilen

Ein klarer Perspektivwechsel, der durch den 3D-Druck gegeben ist und es ermöglicht, die bisher verwendeten Verfahren und Materialien zu überdenken und neu zu bewerten.

„Das Thema des Metallersatzes und der Neukonstruktion für additive Verfahren ist in unserem Sektor präsenter denn je“, schließt Gianluca Acquistapace, „unsere Konstrukteure haben zum Beispiel Lager, die früher aus Stahl gefertigt wurden, völlig neu überdacht und testen sie jetzt in PEEK, was einen Vorteil in Bezug auf die Zeitplanung bedeutet, ohne dass die Leistung darunter leidet. Einen Drucker wie den A4SP von 3ntr im Haus zu haben, gibt uns die Möglichkeit, innovative Lösungen zu entwickeln, die mit herkömmlichen Technologien unmöglich gewesen wären. Außerdem können wir dank der Flexibilität des 3D-Drucks noch pünktlicher und schneller auf die speziellen Bedürfnisse unserer Kunden eingehen.“

Die Entwicklung kundenspezifischer Ventile für industriellen Wasserstoff sowie Öl und Gas wird von Valland auf immer höherem Niveau durchgeführt, wobei das Potenzial des 3D-Drucks voll ausgeschöpft wird, insbesondere dank des Desktop-3D-Superpolymerdruckers A4SP von 3ntr.

Die Einrichtung eines speziellen Zentrums für die additive Fertigung im Industriegebiet von Valland zeigt, dass die Wahrnehmung des 3D-Drucks auch in komplexen Bereichen immer mehr an Bedeutung gewinnt und einen immer größeren Schritt in Richtung einer intelligenten Produktion darstellt.

Mehr über Valland finden Sie hier, und mehr über 3ntr finden Sie hier.

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