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HP und Partner mobilisieren gegen die Corona-Krise

Das US-amerikanische Unternehmen HP schließt sich – laut Presseaussendung – der globalen Digitaldruck-Community im Kampf gegen die COVID-19-Pandemie zusammen. Gemeinsam mobilisieren die Kooperationspartner ihre 3D-Druck-Teams, -Technologie, -Erfahrung und -Produktionsmöglichkeiten, um die Herstellung kritischer Komponenten zu beschleunigen.

Wie schon andere 3D-Druck-Unternehmen, gab nun auch HP bekannt, am Kampf gegen Corona teilzunehmen. HP erklärt, dass schon mehr als 1.000 3D-gedruckte Teile bereits an Krankenhäuser in einigen Ländern ausgeliefert wurden. Die 3D Forschungs- und Entwicklungszentren von HP in Barcelona (Spanien), Corvallis (Oregon, USA), San Diego (Kalifornien, USA) und Vancouver (Washington, USA) arbeiten mit Partnern auf der ganzen Welt zusammen, um die Produktion zu steigern und die dringendsten Anforderungen zu adressieren. Zu den ersten Anwendungen, die für die industrielle Produktion validiert und finalisiert werden, zählen Gesichtsmasken, Gesichtsschutzschilde, Maskenadapter, Nasenabstriche, berührungslose Türöffner und Bestandteile für Atemschutzmasken. Darüber hinaus kooperiert HP mit Regierungs- und Gesundheitsbehörden sowie der Industrie in zahlreichen Ländern, um einen synchronisierten und effektiven Ansatz zu gewährleisten.

„HP und unsere Partner aus der digitalen Fertigung arbeiten kontinuierlich, um die Auswirkungen dieses Virus zu bekämpfen. Wir sind grenzüberschreitend und branchenübergreifend aktiv, um die am dringendsten benötigten Teile zu identifizieren, die Designs zu validieren und sie im 3D-Druck zu produzieren“, sagt Enrique Lores, President und CEO, HP Inc. „Unsere Anerkennung gilt unseren Mitarbeitern, Partnern, Kunden und Mitgliedern unserer Community für ihre unermüdlichen Bemühungen, die medizinischen Fachkräfte zu unterstützen, die an vorderster Front kämpfen.“

3D-Druck von Teilen unterstützt im Kampf gegen COVID-19

Ziel des globalen HP Netzwerks von Fertigungspartnern ist es, die gedruckten 3D-Teile in jeder Region der Welt verfügbar zu machen. Zu den ersten Anwendungen, die validiert und produziert werden, zählen:

  • Ein Frei-Hand-Türöffner: Türgriffe gehören zu den am stärksten keimbelasteten Objekten in Häusern, Krankenhäusern, Fabriken und Altenheimen. Der Adapter ermöglicht ein einfaches und hygienischeres Öffnen mit dem Ellbogen.
  • Tragehilfe für Masken: Viele Krankenhausmitarbeiter müssen über lange Zeiträume Masken tragen. Der Adapter verbessert den Komfort und lindert die damit häufig verbundenen Ohrenschmerzen.
  • Gesichtsschutz: Gesichtsschutzschilde gehören zum am dringendsten benötigten persönlichen Schutz. Halterungen, die den Schild halten und sich dem Träger bequem anpassen, sind eine entscheidende Komponente.

Weitere Anwendungen befinden sich in der Test- und Validierungsphase und werden voraussichtlich in Kürze produziert, darunter:

  • Mechanische Notfallbeatmung: 3D-gedruckte Komponenten für eine mechanische Maske, die für die kurzfristige Notfallbeatmung von COVID-19-Patienten vorgesehen ist. Das vereinfachte Design ermöglicht ein robustes und weniger komplexes Gerät, das eine schnelle Produktion und Montage sicherstellt.
  • FFP3 Gesichtsmasken: Wirksame Schutzausrüstung ist für die medizinischen Dienstleister erforderlich, um die Masse der erwarteten COVID-19-Patienten zu behandeln. HP validiert derzeit mehrere Gesichtsmasken in Krankenhausqualität – wir gehen davon aus, dass die in Kürze verfügbar sind.

Zahlreiche Komponenten-Designs verfügbar

HP und seine Partner stellen über diese Webseite die validierten Design-Dateien für viele der Teile, die keine komplexe Montage erfordern, zum Download zur Verfügung.

3D-Designer und -Innovatoren, die sich dem Kampf gegen COVID-19 anschließen möchten, können auf dieser Webseite neue Anwendungen und Ideen einbringen.

Der Artikel basiert auf einer Pressemeldung von HP. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Corona-Spezialseite.

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