Home Praxis & Maker Cosplay mithilfe von 3D-Drucker perfektionieren

Cosplay mithilfe von 3D-Drucker perfektionieren

Lightning Cosplay ist ein weltweit bekanntes deutsches Unternehmen, das Kostüme entwirft und herstellt, mit denen man die Charaktere aus beliebten Büchern, Spielen oder Filmen verkörpern kann. Zur Herstellung der Kostüme verwendet das Unternehmen auch 3D-Drucker.

Beim Cosplay, das ursprünglich aus Japan stammt, versuchen Teilnehmer eine Figur aus einem Manga, Anime, Film, Videospiel oder anderen Medien durch ein Kostüm und Verhalten möglichst originalgetreu darzustellen. Lightning Cosplay startete 2012, es besteht aus einem Team aus zwei Personen, Laura und Ralf Zimmermann. Damals war es noch ein Hobby und in ihrer Freizeit bereiteten sie Kostüme vor, die bei diverse Events gezeigt wurden. Ihre Projekte zeichneten sich dabei durch eine besondere Liebe zum Detail aus. Im Jahre 2015 wurde die Leidenschaft in einen Lebensstil verwandelt. Von diesem Moment an wurde Lightning Cosplay zu einem professionellen Unternehmen, das Entwürfe im Auftrag der bekanntesten Computerspielentwickler wie Bethesda, THQ Nordic oder CD Projekt ausführt.

„Die meisten Projekte entstehen für Spielverleger, die ihren Charakteren bei den Werbeevents etwas „Leben“ verleihen wollen. Zuerst brauchen wir zahlreiche Screenshots mit dem jeweiligen Charakter, um zu sehen, wie sein Kostüm unter verschiedenen Blickwinkeln aussieht. Dann beginnen wir mit der 3D-Modellierung des gesamten Kostüms. Sobald wir wissen, wie der endgültige Effekt aussehen soll, fangen wir an, an den einzelnen Elementen zu arbeiten, mit denen wir ihn auch erreichen können“, erklärt Ralf Zimmermann von Lightning Cosplay.

Wie der polnische 3D-Drucker-Hersteller Zortrax in einer Pressemeldung erklärt, setzen sie bei der Umsetzung ihrer Projekte auf 3D-Drucker des Unternehmens. Zunächst benutzten sie nur den M200, danach haben sie ihre Ausrüstung um den Inkspire-Harzdrucker ergänzt. Mit diesem Gerät konnten die Künstler ihre Arbeit revolutionieren, da sie nun Elemente bauen können, bei denen die Schichthöhe bei 0,025 mm liegt und der endgültige Ausdruck weniger als 2 cm groß ist.

„Bevor wir angefangen haben, die 3D-Drucker zu verwenden, haben wir unsere Entwürfe aus Schaumstoffen geschnitten oder aus thermoplastischen Materialien geformt. Manchmal bleiben wir immer noch bei diesen Lösungen. Man braucht keinen 3D-Drucker, um fantasievolle Kostüme zu erstellen. Auch ohne diese Technologie kann man nämlich Spaß haben und Entwürfe erstellen. Sobald man aber von der laienhaften Herstellung von Kostümen zum Geschäft übergeht, ist es notwendig, die entsprechenden Geräte zu verwenden. Bei knappen Fristen und anspruchsvollen Kunden lässt ein genauer und präziser Drucker, wie etwa der Zortrax Inkspire, den Designprozess viel leichter machen und bessere Effekte bei unserer Arbeit erreichen“, erklärte Zimmermann hinzu.

Alle 3D-Drucker von Zortrax finden Sie in unserer 3D-Drucker-Übersicht.

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