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Die zuverlässigsten Desktop 3D-Drucker

AstroPrint ist eine Cloud-Software, welche die Verwaltung von 3D-Drucker ermöglicht. So ist es möglich mehrere Files, Drucke und Drucker von einem Ort zu verwalten. Erst im letzten Jahr konnte sich das Unternehmen mit diesem Konzept eine Millionenfinanzierung sichern. Nun hat AstroPrint die Drucke seiner Community ausgewählt und konnte daher eine Liste mit den zuverlässigsten 3D-Drucker veröffentlichen.

Insgesamt trackte AstroPrint fast 1 Million Drucke, die mit 80 Tonnen Filament gedruckt wurden. Bei der Liste mit den zuverlässigsten Druckern sind natürlich nur Drucker berücksichtigt, die in der AstroPrint-Community verwendet werden. Ebenfalls musste das Unternehmen mindestens 500 Drucke getrackt haben.

Die zuverlässigsten 3D-Drucker 2019 bei Astroprint

# Hersteller Name Erfolgreiche Drucke
1 LulzBot Taz 5 77,6%
2 Makerbot Replicator 76,3%
3 LulzBot TAZ 6 74,5%
4 Renkforce RF1000 73%
5 FlashForge Creator Pro 68,6%

Eine lobende Erwähnung findet bei AstroPrint auch der Select Mini von Monoprice. Dieser günstige 3D-Drucker hatte es mit einer Erfolgsquote von 68% fast in die Top 5 geschafft. Ebenso wurden Scalar S & XL von 3D Modular Systems mit einer Erfolgsquote von 95,2% bzw. 85,7%, der R1 von Tresdpro mit 83,7% und Wanhao Duplicator 4 mit 81,5% genannt. Die Drucker hatten jedoch weniger als 500 Ausdrucke.

Die Erfolgsquote beim Drucken lag 2019 insgesamt bei 61,7%. Die häufigsten Gründe für Druckfehler waren: Objekt abgelöst (43%), schlechte Qualität (27%) und nicht genügend Material (8%). Andere Gründe waren auch Druckertest, falsche Objektgröße, Konfigurationsprobleme, Bettkalibrierungsprobleme und Temperaturprobleme.

Weitere interessante Statistiken aus dem Jahr 2019

Der durchschnittliche Drucker druckt 2,6 Objekte pro Monat. Insgesamt ist ein 3D-Drucker durchschnittlich 11 Minuten pro Tag beschäftigt. Das durchschnittliche Gewicht der gedruckten Objekte beträgt 87 g.

AstroPrint will die Zahlen noch weiter auswerten und zwischen professionellen Anwendern und Hobby-Anwendern unterscheiden. Wünschenswert wäre auch, dass das Unternehmen auch eine Liste mit allen 3D-Druckern, die berücksichtigt wurden, publiziert.

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