Home Praxis & Maker Direkt Granulat Extruder: Open-Source Extruder um weniger als 25 Euro

Direkt Granulat Extruder: Open-Source Extruder um weniger als 25 Euro

Norbert Heinz ist ein deutscher Ingenieur und Erfinder, der einen kostengünstigen Direkt Granulat Extruder für Desktop-3D-Drucker entwickelt hat. Er verwendet hierfür nur der Haushaltsgegenstände und Open-Source-Hardware und kommt dadurch auf einen Preis von unter 25 Euro.

Heinz stellt auf seiner Webseite und in einem Video sein Projekt vor. Ziel ist es, dass man Altplastik anstatt Filament für den 3D-Drucker nutzen kann. Aus diesem Grund hat der Maker einen eigenen „Direkt Granulat Extruder“ entwickelt.

Normalerweise werden solche Pellet-Extruder bei größeren 3D-Druckern eingesetzt. Diese Form des 3D-Drucks ist auch als Fused Particle Fabrication (FPF) oder Fused Granular Fabrication (FGF) bekannt. Die Technologie dahinter ist wie bei FDM/FFF 3D-Drucker, aber anstatt von Filament wird ein Kunststoffgranulat eingesetzt.

Heinz erklärt auf seiner Webseite Schritt für Schritt wie er dieses Projekt umgesetzt hat. Er verwendete für die Konstruktion eine 3-mm-Holzschraube, ein 5-mm-Teflonrohr, eine 3-mm-Gewindestange, Isolierpaste und ein Standard-Hotend. Die Kunststoffteile, aus denen der Hopper Feeder hergestellt wurde, wurden in 3D gedruckt.

Als Material verwendete Heinz PLA- und PET-Abfälle, die aus alten Plastikflaschen stammen. Der Abfall wurden mit Hilfe eines Mixers in Granulat umgewandelt.

Auf der Webseite kann man auch die 3D-Modelle herunterladen, welche man für den Bau des Extruders braucht.

Zusätzlich veröffentlichte der Maker ein 12 Minuten langes Video in dem er den Aufbau des Extruders genau erklärt.

Eigenbau eines Direkt Granulat Extruders

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David ist Redakteur bei 3Druck.com.