Home Praxis & Maker TinyMaker – Ein Open-Source Kleinraum-3D-Drucker

TinyMaker – Ein Open-Source Kleinraum-3D-Drucker

Tendenziell wird bei 3D-Druckern eher ein größeres als ein kleineres Bauvolumen bevorzugt. Nun ist die maximale Größe der Drucke sowieso nicht immer ein Thema, das große Bauvolumen kann zusätzlich auch noch Probleme bringen. Der Materialverbrauch bei Resin-3D-Druckern mit großem Bauraum ist beispielsweise um ein vielfaches höher als bei kleineren Druckern, und der Transport und die Arbeitsraumgestaltung erschweren sich mit zunehmender Größe. Doch hier setzt eine innovative Kickstarter-Kampagne an.

Präsentiert wird ein kleiner, Handflächengroßer Resin-3D-Drucker, der sehr benutzerfreundlich und simpel gestaltet wurde. Da es sich um ein Open-Source-Projekt handelt, kann man sich den Drucker auch einfach zuhause selber zusammenstellen.

Mit einem Bauraum von 100 x 115 x 155 mm ist er einer der kleinsten derzeit erhältlichen 3D-Drucker, was sich auch bei seinem Energieverbrauch wiederspiegelt. Da der Drucker mit gerade einmal 5 V auskommt, kann er sogar mobil mit einer Powerbank versorgt werden. Dadurch wird das Drucken in jeder Umgebung, jederzeit ermöglicht.

Für einen angenehmeren Transport haben die Entwickler sogar eine stylische Tragetasche entworfen. Diese schützt das Gerät vor jeglichen Gefahren, die beim Transport aufkommen könnten.

Derzeit befindet sich der TinyMaker noch in der Entwicklung, Sie können das Projekt also noch unterstützen. Mehr dazu finden Sie hier.

Entwicklung

Zwei Jahre lang hat das Team rund um den TinyMaker Prototypen entworfen und getestet, um schließlich einen optimierten 3D-Drucker präsentieren zu können.

Zu ihrem ersten funktionalen Prototypen schreiben die Entwickler in ihrer Kampagne:

„Nachdem wir den Funktionsprototyp gebaut hatten, fertigten wir mehrere Versionen davon an. In dieser Zeit haben wir das mechanische Design und das Industriedesign fertiggestellt. Nach vielen Montageversuchen bestellten wir bei der Fabrik die Spritzgussformen für ein blau-grünes Gehäuse. Da die Form zu diesem Zeitpunkt noch nicht poliert war, war sie etwas rau.

Foto: TinyMaker

Dies ist der DFM (Design for Manufacturing) Prototyp. Bis jetzt haben wir die Tests der Spritzgussformen und der Vorrichtungen abgeschlossen. Und die erste Charge von Teilen bei den Lieferanten bestellt. Alle Metallteile auf diesem Bild werden mit hochpräzisen CNC-Maschinen hergestellt.“

Mehr über den TinyMaker finden Sie hier.

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