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3D Printhuset erhält erstes EU-Patent für Printedus BOD2 Construction-3D-Drucker

Im Rahmen einer von der belgischen Organisation “KAMP C” in Auftrag gegebenen Ausschreibung erhielt das in Dänemark ansässige 3D-Druckunternehmen 3D Printhuset das erste EU-Patent für einen Konstruktions-3D-Drucker namens Printedus BOD2 für die Bauindustrie.

Ob es sich nun um bionische Betonstrukturen der TU München, um 3D-gedruckte Häuser in der niederländischen Stadt Eindhoven oder doch um das erste 3D-gedruckte, bezugsfertige Betonhaus in Frankreich dreht – 3D-Druck hält in der Europäischen Bauwelt immer mehr Einzug. Das Interesse an 3D-Drucktechnologien wächst stetig.

Dieses Interesse blieb auch von der belgischen Organisation KAMP C nicht ungesehen. Kürzlich startete die Organisation eine EU-Ausschreibung für ein neues 3D-Druckverfahren für die Bauindustrie. Im Rahmen dieser Ausschreibung durfte sich schlussendlich das dänische 3D-Druckunternehmen 3D Printhuset mit seinem Printedus BOD2 3D-Drucker über den ersten Platz und somit das erste EU-Patent für einen Konstruktions-3D-Drucker freuen.

„Wir sind sehr stolz und erfreut, dass Kamp C uns im Wettbewerb mit den vielen anderen Anwärtern ausgewählt hat, die immer in solchen Ausschreibungen der EU auftreten“, kommentierte Henrik Lund-Nielsen, CEO von 3D Printhuset. „Die Erfahrung, die wir durch unser 3-jähriges Forschungsprojekt und durch The BOD gewonnen haben, hat sich wirklich gelohnt.“

© 3D Printhuset

Bereits im letzten Jahr nutze 3D Printhuset die BOD2 Vorgänger-Version namens BOD1, um ein “Büro-Hotel” in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen zu realisieren. Im Gegensatz zu seinem Vorboten zeichnet sich der Printedus BOD2 3D-Drucker mit einer bessere Präzision, glatteren Oberflächenqualitäten sowie einer 10-Mal schnelleren Druckgeschwindigkeit aus. Das dänische 3D-Druckerunternehmen behauptet, sein BOD2 sei mit einer Druckgeschwindigkeit von 1000mm / s der schnellste 3D-Drucker der Welt.

„Auf dieser Grundlage haben wir den BOD2 3D Construction Printer als aktualisierte und verbesserte Version des BOD1-Druckers entwickelt, mit dem wir das BOD-Gebäude gebaut haben“, fügt Lund-Nielsen hinzu. „Der BOD2 ist der einzige Drucker der zweiten Generation auf dem Markt und wirklich einzigartig in dem Sinne, dass er für alle Kinderkrankheiten eines Druckers der ersten Generation geheilt wurde. Kamp C schätzte diese Tatsache und bewertete, dass wir bei weitem nicht nur den besten Preis hatten, sondern auch das beste technische Angebot hatten.“

Der BOD2 Construction Printer besteht aus separaten Modulen, welche jeweils eine Größe von 2,5 Metern aufweisen und eine aufgrund dessen eine modulare und skalierbare Bauweise ermöglichen. KAMP C entschied sich schließlich für die Version 444 des 3D-Druckers, da diese in der Lage ist, Gebäude mit einer Länge von bis zu 9,5 sowie einer Höhe von 8,3 Metern 3D zu drucken.

„Nach unserem eigenen BOD-Projekt haben wir viele Anfragen für die Lieferung von Druckern in verschiedenen Größen erhalten“, sagte Michael Holm, Development Manager von 3D Printhuset. „Wir wussten daher, dass der neue BOD2-Drucker modular aufgebaut sein musste, damit unsere Kunden den Drucker schnell und in der von ihnen gewünschten Größe finden konnten. Wir wussten auch, wie wir diese zweite Version verbessern konnten, da wir viele Dinge gelernt haben, als wir mit unserem ersten Drucker den BOD gemacht haben.“

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Michelle absolvierte im März 2018 erfolgreich die Lehrabschlussprüfung für den Beruf Medienfachfrau im Bereich Marktkommunikation und Werbung. Schon früh entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Schreiben und war bereits zwei Jahre lang als Praktikantin bei einem Wiener Online-Magazin tätig. In ihrer Freizeit beschäftigt sich die gebürtige Wienerin gerne mit grafischer Gestaltung und Umweltschutz.