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3D Systems stellt Figure 4 vor, ein automatisches Produktionssystem für Multimaterial SLA 3D Druck

3D Systems ist mit der SLA Technologie einer der Pioniere in der Additiven Fertigung. Mit der neuesten Vorstellung kommt diese, knapp 30 Jahre alte, Erfindung einen Schritt näher an die Massenproduktion.

Die Anlage, mit dem Namen Figure 4, besteht aus einem kompletten System aus SLA Druckkammern und Nachbearbeitungsstationen. Der Druckjob wird von zwei Roboter-Greifarmen zwischen den Stationen, von 3D Systems als Module bezeichnet, bewegt.

Da das Objekt mit samt dem Druckbett die Module durchschreitet können mehrere Objekte gleichzeitig produziert werden. Aber das ist nicht das Einzige was das neue System so einzigartig macht. Der Figure 4 ist, meines Wissens, das erste welches Multi-Mode Polymerization einsetzt. Damit ist es möglich mehrere Materialeigenschaften in einem Druckvorgang zu verbinden. Unter anderem flexibel, hart, bio-kompatibel, temperaturresistent und haltbar.

Leider hat 3D Systems noch keine Details zu dem Prozess veröffentlicht. Jedoch nehme ich an, dass das Bauteil zwischen mehreren Druckbecken, die die verschiedenen Materialien verarbeiten, wechselt. Damit könnten die Materialeigenschaften Schichtweise wechseln.

Figure 4 technology by 3D Systems

Der Name der Figure 4 Anlage kommt übrigens von dem original Patent von Chuck Hull aus dem Jahr 1984 für die Stereolithographie (SLA). Die vierte Abbildung, auf Englisch Figure, zeigt den Querschnitt des Druckprozesses.

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Von Ende 2013 bis März 2017 arbeitete Jakob als Chefredakteur bei 3Druck.com. Gemeinsam wuchs das Team, die Reichweite von 3Druck.com und baute die Position als meistgelesenes deutschsprachiges Magazin zum Thema 3D Druck und Additive Fertigung weiter aus.