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Arburg freeformer 3D-Drucker: Deutsches Unternehmen druckt mit Kunststoffgranulaten

Das deutsche Unternehmen Arburg, bietet mit dem industriellen Arburg freeformer ein neuartiges 3D-Druck Verfahren für die Produktion von voll funktionsfähigen Kunststoffteile.

Im Gegensatz zu anderen additiven Produktionsverfahren, verwendet der freeformer das eigens entwickelte ARBURG Kunststoff-Freiformen (AKF) Verfahren, bei dem Standardgranulate wie sie auch beim Spritzgießen verwendet werden, nach einer digitalen 3D-CAD-Datei, voll automatisch zu fertigen Kunststoffteilen verarbeitet wird.

Die Standardgranulate werden dabei über einen Düsenverschluss mit Piezotechnik, tröpfchenweise Schicht für Schicht aufgeschmolzen. Die Düse ist dabei fixiert und der Bauteil wird über drei bzw. fünf Achsen bewegt.

Arburg FreeFormer AKF

Durch dieses Verfahren können auch zwei verschiedene Komponenten (z. B. für bewegliche Hart-Weich-Verbünde) im gleichen Werkstück verarbeitet werden.

Weiters sollen die Werkstücke in einer bislang nicht genauer definierten “hohen Teilequalität”, leise und staubfrei produziert werden können.

Das Verfahren eignet sich laut Hersteller für die Produktion für Einzelteile und Kleinserien und soll durch die Verwendung von Standardgranulaten kostengünstiger als andere 3D-Drucker sein.

Der freeformer soll nächstes Jahr auf den Markt kommen und wird bei der Kunststoffmesse K Trade bis zum 23.10.2013 in Düsseldorf gezeigt.

Vielen Dank an Juan und Tobias für den Hinweis.

(c) Picture & Link: Arburg

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