Home 3D-Drucker Cobblebot – 3D-Drucker für nur 299$ – Update: Indiegogo-Fake?

Cobblebot – 3D-Drucker für nur 299$ – Update: Indiegogo-Fake?

„Everything is bigger in Texas“ – ja auch der Bauraum von 3D-Drucker aus dem Gebiet.

09.07.2014: Der Cobblebot 3D-Drucker startet auf Kickstarter für nur 299$ als Bausatz. Der OpenSource Drucker kann je nach Belieben verändert werden und für seine eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Für den Preis von 299$ bietet er einen großen Bauraum. Dieser misst 38x38x38cm, fast das doppelte vom durchschnittlichen „Kickstarter 3D-Drucker“ Bauraum. Die ersten 500 Drucker Sets sollen pünktlich bis Weihnachten geliefert werden. Zusammengebaut kostet der 3D-Drucker 499$.

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08.08.2014 Update: Cobblebot übertrifft Ziel

Bei der Kickstarter Kampagne konnten über 1.200 Unterstützer für den Cobblebot FFF 3D-Drucker gefunden werden. Diese sammelten 373.916$. Somit wurde das Ziel von 100.000$ zu 373% erfüllt werden. Während der Aktion konnten bereits 1121 3D-Drucker vorab verkauft werden. Die ersten 500 Unterstützer sollen ihren Cobblebot noch im Dezember diesen Jahres geliefert bekommen. Die restlichen sollen im Jänner/Februar an die Kunden verschickt werden.

via Kickstarter

 

11.08.2014 Update: Indiegogo Kampagne taucht auf – Fake wird vermutet

Die User betitelten den 3D-Drucker um 299$ schon als zu schön um wahr zu sein. Nun startete eine Indiegogo Kampagne, um Kunden, die die Kickstarter Kampagne verpasst haben eine Chance zu geben. Ein späterer Liefertermin wird zwar angegeben, doch die Geschichte riecht ein bisschen nach einem Betrug oder einem Trittbrettfahrer, der die Kampagne von Cobblebot kopiert hat. Die Kampagne läuft nur eine Woche und wird, ob sie ihr Ziel erreicht oder nicht gefundet. Das heißt der Gründer bekommt das Geld seiner „Kunden“ so oder so.

Vielen crowd-gefundeten Produkten wird ein Betrug angedichtet, da die frisch gebackenen Hersteller nicht mit dem riesigen Aufwand rechnen und die versprochenen Lieferzeiten nicht einhalten können. Die passierte auch bei dem Projekt von Pirate3D.

Um eine andere Art von Betrug handelt es sich bei den Cloudio2go 3D-Drucker und Pen. Diese wurden billig in China zugekauft und als „made in Germany“ verkauft.

via Indiegogo

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Von Ende 2013 bis März 2017 arbeitete Jakob als Chefredakteur bei 3Druck.com. Gemeinsam wuchs das Team, die Reichweite von 3Druck.com und baute die Position als meistgelesenes deutschsprachiges Magazin zum Thema 3D Druck und Additive Fertigung weiter aus.